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Chronicles of Aloth
20.01.2008, 19:02
Beitrag #1
Chronicles of Aloth
Der warme Wüstenwind strich Ranmaru durch die Haare, und die Mittagssonne kletterte langsam dem Zenith entgegen und gab der bereits hohen Temperatur noch ein paar Grade hinzu. Ran rieb sich die Augen, um den beissenden Sand loszuwerden, dann wandte sie sich ihrem älteren Bruder Ganelja zu, der hinter einem Fels im Schatten lag; im Gegensatz zu Ran, die mittlerweile von einem Fuss auf den anderen trat, wartete er gemütlich ab. Sie seufzte, dann ging sie zu ihm in den Schatten. „Sag mal, Gan... wie lange brauchen die beiden Trottel noch für ihr dämliches Ritual?“ dabei deutete sie auf die beiden Schamanen, die die Geschwister begeleiteten. Ganelja schien ihr zuerst keine Beachtung zu schenken und starrte zuerst noch etwas in die Wüste, bis er spürte, wie die Ungeduld seiner kleinen Schwester langsam aber sicher hochzukochen schien. „Nich' den Hauch einer Ahnung, Schwesterherz...“ Er stand auf und streckte sich, und stellte dabei wie immer seinen muskulösen, beinahe gänzlich tätowierten Oberkörper zur Schau, dann sah er zu den beiden Schamanen hinüber. „...aber wie's aussieht, wirst noch 'ne Weile warten müssen.“ Dann legte er sich wieder gegen den Felsen. Ran stöhnte auf. „Sag mal... wieso müssen wir die beiden nochmal begleiten?“ „Weil wir nich' wollen, dasse von wilden Tieren oder so gefressen werdn?“ „Und das wäre schlecht weil..?“ „Du schaffst es immer wieder, jung und alt in einem zu sein. Setz dich mal zu mir und relax' ein bisschen, die sind scho' irgendwann fertig. Hast dich schliesslich freiwillig hierfür gemeldet.“ Ran seufzte und lies sich neben ihren Bruder in den Sand fallen. „Jaaa... aber nur, um endlich mal wieder aus dem Dorf zu kommen.... wenn ich gewusst hätte, dass das so ausartet...“ „Nana... sie den beiden lieber mal bei der Arbeit zu, vielleicht lernst noch 'was.“ „Glaubst du wirklich, das Juju was die beiden da drüben veranstalten bringt etwas?“ „Sieh zu und lerne, Schwesterherz, sieh zu und lerne...“
Der Ältere der beiden Schamanen nahm eine Handvoll Sand, begutachtete diesen, dann neigte er sein Hand so dass der Sand langsam herabrieselte und vom Winde verweht wurde. „Schlechtes Karma ist in der Luft...“ Daraufhin sah sein Lehrling zu ihm rüber. „'tschuldigung...“ Der ältere Schamane rümpfte die Nase und wich etwas zurück. „Das... meinte ich nicht. Die Elemente sind in Aufruhr... irgendetwas Grösseres ist im Gange. Hast du die Totems bei dir?“ Der Lehrling nickte und deutete auf den sack, den er mit sich hatte. Der Schamane nickte, leerte den Sack und stellte vier kleine Totems quadaratförmig auf den Boden, dann setzte er sich in deren Mitte und deutete seinem Lehrling, zurückzuweichen, dann versank er in einen meditativen Gesang. Ein Totem nach dem anderen began zu leuchten... dann wandelten sich die Totems in die vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Wind, und materialisierten sich langsam zu lebenden Elementaren. Der Schamane began, die Elementare zu befragen, in einer Spache, die weder Ran noch ihr Bruder verstanden. Das Gesräch zog sich über mehrere Minuten hinweg, dann gab der Schamane die Elementare frei. Er deutete seinen Lehrling an, ihm zu folgen, dann ging er zu Ran und Gan rüber. Gan ging auf den Alten zu. „Na, lassen die Elemente grü..?“ dann merkte er erst, dass der Schamane (für vesuvianische Verhältnisse) kreidebleich war. „Hey, was' los?“ Der Schamane schien mit den Gedanken abwesen zu sein, er ging an Gan vorbei ohne ihn zu beachten, dabei murmelte er ständig die Worte „...schlecht, sehr schlecht...“ Ran sah verwirrt zu ihrem Bruder rüber, dieser erwiderte den Blick und zuckte mit den Schultern. Langsam ging der Schamane auf seinen Reitraptor zu und stieg auf diesen, dann wandte er sich doch Gan zu. „Kommt. Wir müssen zurück nach Nijima, zu Dahkla. So schnell wie möglich.“ Dann schien er wieder mit seinen Gedanken abzudriften...
Die vier erreichten Nijima nach einer kurzen Reise; das kreisförmige befand sind im Krater eines inaktiven Vulkans, und die Wohnungen waren in die Wand das Kraters gemeisselt. Im Zentrum befand sich ein kleines Fleckchen mit glühender Magma, in dessen Mitte eine Statue des Feuerlords Ragnara thronte, den die Vesuvianer wie einen Gott verehrten. Der Schamane stieg von seinem Reitraptor ab, und verschwand schnell in Richtung Dahklas Wohnsitz. Die beidne Geschwister schenkten dem Schamanen keine Beachtung mehr; stattdessen merkten sie, dass im Dorf ungewöhnlich viel los war. "Was ist denn hier los?" Gan zuckte mit den Schultern. "Nich' den Hauch einer Ahnung, Schwesterherz. Aber das lässt sich schnell ändern..." Er packte einen vorbeigehenden Vesuvianer an der Schulter und drehte ihn zu sich." "Hey. Hast du'ne Ahnung, was hier los is'?" "'n Fremder, Mann. Hier's eben 'n kreidebleicher Fremder aufgetaucht!" "Ein Alin?" Er schüttelte den Kopf. "Ne. Der behauptet, einer von uns zu sein. Der Kerl's gerade bei Dahkla." "Bei Dahkla, mhm?" Rans Neugier kroch wieder an's Tageslicht. "Ich hab schon ewig kein neues Gesicht mehr gesehn! Wie wr's wenn wir uns den Kerl mal ansehn?" Bevor Gan irgendetwas einwenden konnte, war seine Schwester auf dem Weg zu Dahklas Wohnung...
Als die beiden Dahklas Wohnug erreichten, stand die Tür weit offen; Gan lugte vorsichtig hinein, konnte aber niemanden sehen. „...Chef? Können wir reinkommen?“ Doch niemand antwortete. Ran drängte sich an ihm vorbei und wollte die Wohnung betreten, doch Gan hielt sie zurück. „Hey, wir können nich' einfach so in die Wohnung des Chefs gehn.“ Ran zuckte mit den Schultern. „Du hast doch gefragt, und er hat nichts gesagt. Und keine Antwort ist auch eine Antwort, oder?“ „Meh. Die Suppe löffelst du alleine aus, Schwesterherz.“ Gan zuckte mit den Schultern und ging seines Weges, er hatte keine Lust, dem Chef jetzt noch auf den Kieker zu gehn. Ran hingegen sah sich in der Wohnung um; diese schien auf den ersten Blick leer zu sein, doch Rans feinem Gehör entgingen die gedämpften Stimmen nicht. Sie zu einer Tür rüber, hinter der sie die Stimmen vermutete und machte sich gleich daran, zu lauschen. Die Tür war dick, und Ran konnte nicht viel verstehen, doch ein Wort kam ganz klar und deutlich rüber... Agharakh...
Dann hielt Ran inne. Es wurde plötzlich ruhig da drinnen. ZU ruhig. Doch als Ran von der Tür weggehen wollte, öffnete diese sich, und Ran verlor den Halt. Doch bevor sie auf dem Boden aufschlug, packte sie eine kräftige Hand am Schopf und hob sie hoch, als ob sie nichts wiegen würde. Ran hob langsam den Blick und erstarrte zur Salzsäule als sie sah, wer sie da vor dem Fall gerettet hatte; Dahkla, der leibliche Sohn Ragnaras und Klanvater der Vesuvianer höchstpersönlich! „Nun mein Kind, was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen?“ „Äh, äh...“ Ran senkte die Ohren und legte ihren Dackelblick auf. „Ich... ich war nur rein zufällig hier, Chef.“ Dahkla sah ihr in die Augen und hob lediglich eine Augenbraue, ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Dackelblick seine Wirkung verfehlt hatte. Ran senkte den Blick wieder und bereitete sich moralisch auf die Strafpredikt vor, doch aus dem hinteren Teil des Raumes drang eine Stimme, die sie vor diesem Schicksal rettete. „Wir haben andere Problem als die Kleine, Dahkla. Bring sie her und lass uns weitermachen.“ Dahkla nahm Ran mit in den Raum und setzte sie vorsichtig ab. "Setz dich und hör zu." Ran nickte und setzte sich auf den nächsten Stuhl, dann sah sie sich um. Am Tisch saßen Dahkla, der Schamane, Ran und... der mysteriöse Fremde! Er hatte eine sehr bleiche Haut, schwarze, lange Haare und tiefblaue Haare. Welch ungewöhnliche Kombination von Farben. Dahklas Stimme riss Ran aus den gedanken. "Bitte entschuldige die Neugier dieses Kindes, Kirian. Sie hatte schon immer Probleme, diese zu zügeln." Dabei warf Dahkla ihr einen vorwurfsvollen Blick zu. "tschuldigung..." Der Fremde, den Dahkla Kirian geannt hatte, lächte Ran ermutigend an. "Kein Ursache." Dahkla nickte, dann wandte er sich dem Schamanen zu. „Bitte, erzähl weiter.“ Dieser hüstelte, dann erzählte er weiter. „Die Elemente sind in Aufruhr, Dahkla, wie vor 2000 Jahren. Er kommt zurück... Agharakh kommt zurück.“ Dahkla schwieg betroffen. „...was haben dir die Elementare noch gesagt?“ „Es gibt einen Weg, dies zu verhindern, doch mein Kenntnisse in Kalimagisch reichen nicht aus, um diesen Weg zu ermitteln...“ „Dann müssen wir uns diese Kenntnisse auf eine andere Art aneignen.“ Der Schamane sah zu Dahkla auf. „Hast du eine Idee, Chef?“ Dahkla nickte langsam. „Ich greife nicht gerne darauf zurück. Als wir Nijima gegründet hatten, habe ich jeden Kontakt zur Aussenwelt untersagt... dennoch habe ich die Möglichkeit, jemanden von ausserhalb zu kontaktieren, der mehr über dieses Thema wissen könnte.“ Er stand auf und sah bessorgt in die Runde. „Allerdings müsste ich dafür das Dorf verlassen, und zu den Alin gehen...“ „Das ist unmöglich.“ Dahkla sah den Schamanen erstaunt an. „Bitte?“ „Der Krieg mag zwar gleich zwei Jahrhunderte vorbei sein, dennoch wird der Zorn der Alin nicht verraucht sein. Und ich bitte dich, Chef...“ Er stand auf und begutachtete Dahkla. Trotz seines ungewöhnlich hohen Alters strahlte der alte Vesuvianer immer noch eine unglaubliche Kraft aus; er war von einer Grösse, die selbst einen Hironeiden neidisch machen könnte, und die dämonischen Züge waren bei ihm sehr viel ausgeprägter als bei den anderen Vesuvianern. „Du kommst nicht unbemerkt an den Alin vorbei. Zudem kannst du dein Volk nicht führerlos lassen. Wir bräuchten jemand anderes...“ „Uh, uh!“ Ran streckte aufgeregt die Hand aus. „Ich könnte das machen!“ Der Schamane jedoch war nicht so begeistert von der Idee. „Wir haben keine Zeit für Spässe, Kleines, wir müssen...“ „Wieso nicht?“ fiel Dahkla im plötzlich in's Wort. „Das ist nicht dein Ernst, Chef!“ „Ich bleibe dabei, wieso nicht? Immerhin ist unsere kleine Ranmaru soweit ich weiss, vor dem Krieg viel gereist, sie kennt Tyranun wie ihre Westentasche.“ „Glaubst du nicht, dass sie noch etwas... unreif für so eine Aufgabe ist.“ „HEY!“ Ran wollte dem Schamanen eine hauen, doch Dahkla fing Rans Hand schmunzelnd ab. „Da könntest du Recht haben. Vielleicht sollten wir jemanden mit ihr schicken, der auf sie aufpasst.“ Ran verschränkte die Arme vor der Brust und sah schmollend weg. „Ich brauche keinen Babysitter!“ Kirian lachte und auch Dahkla konnte sich ein Lächeln nicht unterdrücken. „Wahrscheinlich nicht. Aber dennoch möchte ich nicht, dass du alleine losgehst. Die Wüste ist ein gefährlicher Ort, und mit den Alin als Feind ist es nicht ratsam, alleine loszureisen. Ausserdem... vielleicht führt dich diese Reise auch hinter die Grenzen Tyranuns...“ Da wurde Ran hellhörig. Aus Tyranun reisen? Sollte ein Traum wahr werden? „...und da wäre es nicht schlecht, wenn du jemanden an deiner Seite hättest, der die Welt dahinter kennt.“ „Denkst du an jemand Besonderes, Chef?“ Dahkla schüttelte den Kopf. „Nein. Niemand im Dorf hat sich je hinter die Grenzen von Tyranun gewagt. Und da jeder hier glücklich ist wüsste ich auch niemanden (ausser Ran), der das machen würde..." Ein betroffenes Schweigen erfüllte den Raum, was allerdings von Kirian gebrochen wurde. "Ich werde sie begleiten." Dahkla sah Kirian erstaunt an. "Nein, das kann ich nicht von dir verlangen, mein Junge. Du heute erst dein Zuhause hier gefunden, und ich will dich nicht gleich wieder wegschicken." "Das macht mir nichts aus. Euer Volk hat mich trotz der Differenzen wie einen der seinen behandelt, und ich konnte euch das nicht wieder gutmachen." Dahkla schwieg betroffen. "Bist du dir sicher? Ich mache dir keine Vorwürfe, wenn du ablehnst." Kirian schüttelte den Kopf. "Ich bin mir sicher." Dahkla nickte. "Wie du willst. Ich verstehe so langsam, wieso dich meine Kinder als einen von uns geachtet haben." Er drehte sich von seinen Gästen weg. "So sei es. Ich werde meinen... Kontakt erneuern." Dann wandte er sich dem Schamanen zu. "Haben wir eine Bleibe für unseren verlorenen Sohn?" "Die Wohnung vom alten Ghize steht 20 Jahren leer... aber die ist im Moment unbewohnbar." "Dann lassen wir sie herrichten." "Na, für heute nacht könnte er bei Gan und mir übernachten, wir haben Platz." fiel Ran ein. "Gut. Informier Ganelja. Und ihr beiden..." er sah Ran und Kirian an. "Ran, ich möchte, dass du Kirian durch sein neues Zuhause führst. Verbingt etwas Zeit miteinander und lernt euch gegenseitig kennen, schliesslich werdet ihr eine Zeitlang miteinander reisen. Morgen in aller Frühe geht's los." "Wohin genau?" Dahkla hielt kurz inne. "Vorerst nach Hatupom, sollte mein Freund noch da leben... jetzt geht, ich habe viel vorzubereiten..."

~to be continued~


Soo, langer Startpost. ^-^ Wird Zeit, das Ganze wieder in Gang zu kriegen. Big Grin

[Bild: samnmax.jpg]

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20.01.2008, 19:12
Beitrag #2
RE: Chronicles of Aloth
"Krah, krah"
"Uhm.. gäääähhhn"
*Tock tock*
"Mm, was ist das?"
Isabel war ganz verschlafen, es war mitten in der Nacht.
*Tock tock* "Krah"
"Eine Krähe?"
Isabel ging zu ihrem Fenster öffnete das Fenster und sogleich kam ihr der Vogel entgegen geflattert und krächzte lauthals weiter.
"Was.. irgendwas.."
Isabel hatte ein flaues Gefühl, sie zog sich schnell ihre Sachen an, nahm ihre Muskete und den Stab und rannte auf die Straße, kaum draußen war ein lauter Einschlag zu hören, da wo eben noch ihr Zimmer war klaffte ein großes Loch in der Hauswand, die Rauchschwaden wurden lichter und zwei grelle Augen blitzten auf und eine Stimme drang in ihr ein: "Giiiieeeehhhb siiiiieeehhh miiiieehhhr!" Isabel stockte der Atem, drehte sich um und rannte los: "Nein, NEEIIIN!" sie weinte gefolgt von einem Schatten der über die Dächer sprang, geradezu hinweg flog und wieder erhalte die Stimme in ihrem Kopf: "Siiieee siiieeehhnd meiiihn!" Isabel nahm ihre Muskete zur Hand und schoss auf die Dächer der Häuser, doch umsonst noch bevor sie abdrücken konnte war der Schatten verschwunden. Ihr blieb nichts anderes übrig und sie spurtete weiter aus der Stadt heraus, auf den Dächern konnte sie, es, was auch immer es war, nicht erwischen. Sie rannte so schnell sie konnte, doch ihr Verfolger war schneller und mehrmals ertönte Krach hinter ihr, als sie zurückblickte sah sie nur noch die Krater die ihr Gegner hinterließ. Langsam lichteten sich die Straßen am Stadtrand dann Stand er dann auf einmal vor ihr, ein 2 Meter großer Dämon, der vor ihr Stand, einem wilden Wolf gleichend knurrte er sie an und wieder drang die Stimme durch ihren Kopf: "Meeeiiihhnnns" "AAAHHHH", Isabel nahm ihre Muskete und schoss mehrmals in Richtung des Dämons, doch vergebens die Kugeln verwundeten ihn nur leicht, dann Griff sie in ihre Tasche und zog einen Holzvogel aus ihrer Tasche, ein kurzer Klick, und der Vogel schoss Richtung Dämon doch verfehlte ihn und schlug neben ihm ein, doch hinter den Rauchschwaden war etwas zu vernehmen "Nhhhrggg..." Isabel zögerte keinen Augenblick sie rannte links die Kreuzung entlang so schnell sie konnte, doch nach kurzer Zeit war wieder ein Einschlag zu vernehmen, sie dreht sich um, sie sah das Loch, drehte sich wieder nach vorn und wäre fasst in den Dämon gerannt. Der Dämon war angebrannt an seiner linken Seite, er öffnete sein Maul und Isabel spürte einen heißen Wind, ein Funke erschien und eine Flammende Kugel sauste auf sie zu, sie schloss die Augen und hielt ihre Arme vor sich, als könne sie sich so schützen. Auf einmal war die Hitze jedoch verschwunden, sie wusste nicht wie das möglich war, und der Dämon schien geblendet sie verlor keine Zeit sie nahm noch eine der Bomben und schlug damit in das Fleisch des Dämon und aktivierte diese, sie rannte an ihm vorbei, es machte man hörte ein zischen, gefolgt von einer Explosion, Isabel wurde von der Druckwelle umgeworfen und fiel auf den Boden, dann drehte sie sich um und als die Rauchschwaden verzogen konnte sie einen abgetrennten Vorderlauf erkennen, komplett verbrannt, doch vom Rest war nichts zu sehen. Sie wusste das der Dämon noch nicht tot war, also rannte sie wieder los. Kurze Zeit später erreichte sie die Stadtgrenze und man konnte hören wie die Menschen in der Stadt auf das reagierten was eben geschehen war, lauter Geschrei und alle Lichter gingen an. Isabel schaute auf die Stadt, leichte Rauchschwaden waren zu erkennen, dann hörte sie etwas und eine Stimme erklang: "Ohne Verwendung von Magie einen Wolfsdämon abgehängt und ihm noch ernsthaft verwundet, man sollte ihnen wohl gratulieren Fräulein." Isabel blickte erschrocken um sich, am Wegesrand stand ein dunkler Mann: "Wer.. oder was sind sie?" Der Mann lächelte und sagte dann: "Schöne Ohrringe haben sie da und auch einen netten Armschmuck, ich wäre ihnen sehr verbunden wenn sie mir diesen aushändigen würden." Isabel griff zu ihrer Muskete: "Erst ein ungeheuer und nun ein Dieb." Ein schallendes Gelächter ging vom Mann aus: "Ein Dieb, ja so was in der Art nur viel mächtiger! Und wenn ihr mir nicht sofort gebt was ich begehre werde ich euch wohl oder übel töten müssen." Isabel schrack zurück und feuerte dann ihre Muskete ab, doch der Mann stand da und lächelte: "Sie müssen wohl etwas mehr das zielen üben junge Lady." Der Mann zog aus einer Scheide ein langes schmales und gekrümmtes Schwert: "Es tut mir Leid das es dazu kommen muss, ein so hübsches Gesicht wie ihres beschmutze ich nur wirklich ungern." Isabel stand reglos da, ein pochen im Herz und der Mann schaute sie an: "Oder wollen sie es sich noch einmal überlegen?" Isabel konnte sich keinen Millimeter bewegen dann erklang eine Stimme in ihr: "Erinnere dich, erinnere dich an dein Blut..." Das Pochen wurde stärker spürbar, ihr wurde ganz heiß und sie ließ die Muskete fallen, der Mann lächelte: "Ich sehe sie haben aufgegeben, gut dann geben sie mir doch ihre Schmuckstücke Liebes." Ein lächeln setzte sich in Isabels Gesicht auf: "Liebes..." Sie zog ihren Stab und ein Wind umgab sie, die Krähe von vorhin tauchte über ihr auf: "Ich bin Tsuki Karasu, und bevor ich ihnen die Relikte überlasse sterbe ich lieber!" Tsuki blickte auf, die Frauenkleider verschwanden und stattdessen erschien seine Nachtelfenkleidung, nun kamen auch seine Ohren zum vor scheinen und seine Augen leuchteten tiefblau, sein Gegenüber war sichtlich geschockt: "Meine Güte, ein Nachtelf und ein männlicher noch hinzu, das kommt gar unerwartet, aber das sollte mich nicht dran hindern zu nehmen was mir zusteht, dann wollen wir also mit offenen Karten spielen!" Die Augen des Mannes leuchteten rot seine Haut wurde ganz schwarze seine Muskeln nahmen zu sein Schwert wuchs auf die Größe eines gewaltigen Zweihänders heran und auf seinem Rücken bildete sich silbernes Haar. Tsuki lächelte, der Dämon stürmte auf ihn zu und holte zum Schlag aus, mit einer geschickten Drehung wich Tsuki aus und schlug dem Dämon mit dem Stab nieder, dieser fing sich jedoch und setzte mit einem Horizontalschlag nach, doch Tsuki sprang über die Klinge hinweg, dann zog er den Stab in der Mitte auseinander und an der Stelle des Holzes erschien Metall welches sich um seine Hand mit einem Bogen zog und nach hinten eine verlängerte Klinge zu bilden schien. Der Dämon pfiff laut und der Wolfsdämon von eben erschien und noch 2 weitere: "Ich brauche wohl Hilfe von meinen Tierchen. Aber nun werde ich dich zerschmettern!" Der Dämon stürmte auf ihn zu von vorn, von den anderen drei Richtungen nährten sich die Wolfsdämonen und Tsuki flüsterte leise "...Kaze no Seishin..." und seine Klingen fingen an leicht grün an zu leuchten, ein starker Wind umgab ihn er rammte ein Schwert in den Boden und in alle vier Richtungen wurde die Erde von einer Art Windklinge aufgetrennt und raste auf seine Gegner zu und trennte den drei Wolfsdämonen die Brust auf, der Wolfsdämonenanführer wich zu Seite holte zum Horizontalschlag aus doch einen Augenblick später steckte Tsukis Klinge im Brustkorb des Dämons, dieser brach seinen Schlag ab und ließ die Klinge fallen, dann ballte er zwei Fäuste, seine Rechte flog auf Tsuki zu, der zog sein blutdurchtränktes Schwert aus dem Dämon und wich zurück und nahmen sein zweites Schwert auf, mittlerweile schlug der Dämon auf den Boden welcher zerbröckelte und Tsuki fast von den Beinen gehauen hätte, nun stürmte der Anführer wieder auf ihn zu auch die die zwei Wolfsdämonen mit noch allen Läufen sprangen ihn an, Tsuki steckte seine Schwerter wieder zu einem Stab zusammen und wirbelte diesen umher, erst blockte er einen Schlag des Anführers, dann Stoß er mit der anderen Seite das Stabes einen Wolfsdämon zurück Schwang seinen Stab in Richtung des Dritten welchen er dann in Richtung des Anführers weiter schleuderte der schon dabei war einen weiteren Schlag auszuführen und beide flogen zurück, der andere Wolfsdämon kam wieder angesprungen, kurzerhand trennte Tsuki die Klingen wieder und schlug dem Dämon den Kopf ab, der erste Wolfsdämon war mittlerweile verblutet, so blieben nur noch einer und der Anführer. Beide kamen bereits wieder an, mit Hilfe des Stabes konnte er gerad noch den Wolfsdämon zur Seite stoßen, doch die Faust des Anführers traf ihn und schleuderte ihn mit voller Wucht gegen einen Baum, der Wolfsdämon sprang direkt hinter ihm her, doch diesen konnte Tsuki mit einem Stich durch den Schädel des Viehes kontern, er zog die Klinge wieder raus und der Dämon klemmte sich unter ihn ein als dieser starb. Tsuki versuchte sich zu befreien, da kam bereits wieder der Anführer und schlug mit aller Kraft auf Tsuki ein, die ganze um ihn herum zerbrach und drückte ein, Tsuki konnten einen direkten Treffer mit seinem Stab abwehren, doch der Dämon traf noch seinen Arm, Tsuki schrie, der Schmerz war unglaublich, sein Arm war gebrochen, doch der Wolfsdämon flog wieder von ihm runter und er sprang zur Seite bevor die zweite Faust auf den Boden traf, Tsuki konnte seine Schwerter nicht mehr benutzen, also rammte er seinen Stab in den Boden und er sprach leise vor sich hin, sein Gegner stürmte auf ihn zu, doch bevor er Tsuki erreichen konnte schossen spitze Stöcke aus dem Boden vor spießten den Dämon auf welcher nun ausblutete, Tsuki sackte zusammen, der warme Wind verschwand wieder und auch seine Elfenkleidung wich von ihm und wechselte zurück zur Gestalt der Isabel und knickte weg.
Als Isabel wieder erwachte war es bereits morgens, sie lag im Krankenhaus ihre Sachen unter dem Bett verstaut und mit einem Verband um den Arm, sie blieb liegen , genoss die Ruhe, sie wünschte die letzte Nacht wäre ein Traum gewesen, doch das sie in einem Krankenzimmer erwachte mit Verband zeugte von etwas anderem. Als sie aus dem Fenster schaute ging die Tür auf, rein kamen ein etwas älterer Mann und ein junger Arzt welcher sich gleich meldete: "Ah es freut mich das sie aufgewacht sind miss Mandez. Ich bin Doktor Samuel." der ältere Mann trat ans Bett, schaute auf Isabels Brust, und entgegnete: "Nicht das du nicht in die Höhe wächst, auch deine Brust bleibt flach, hahaha!" der Mann lachte sie an: "Aber schön das du gesund bist, wir nahmen da schlimmste an! Ich muss aber wieder los, Geschäfte und so, ich komme später nochmal, bis dann." Der ältere Mann verließ das Zimmer, der Arzt wartete einen Moment: "Wer sind sie?" Isabel blickte zur Seite: "Was geht sie das an?" Der Arzt lächelte: "Ganz einfach, ich hab sie nicht verraten, sie wurden bei 4 seltsamen Kreaturen gefunden die alle Tod waren nur sie nicht und sie haben nicht gerade gewöhnliche Ohren für einen Menschen." Isabel schaute dem Arzt in die Augen: "Und, das soll was heißen?" Sie sprach in einen aufmüpfigen Unterton, doch der Arzt lachte nur: "Keine Angst ich werde nicht verraten das sie eine Elfe sind, kein Mensch könnte mit einer Muskete vier Dämonen besiegen, erst recht nicht diese Art von Wunden." Isabel drehte sich um und schaute aus dem Fenster, rollte sich etwas in die Decke: "Was wissen sie schon davon..." Sie hörte wie er lachte, gut meine Aufgabe ist nur dafür zu sorgen das es ihnen gut geht, ich schaue später nach ihnen, und ein kleines Geheimnis unter uns, meine Vater ist auch ein Elf." Der Arzt lachte nochmal und verschwand dann aus dem Zimmer. Isabel drehte sich wieder zur Tür, stand dann auf: "Puh Glück gehabt..." sie trat in den Waschraum vor einen Metallspiegel sie blickte ihr Spiegelbild an, sie schaute dann auf den Kübel Wasser: "Ich sollte mich waschen..." Und sie zog sich aus blickte runter: "Was ist nur mit mir... Ich bin nicht Isabel.. oder doch? ICH WEIß ES NICHT!" Sie begann sie zu reinigen, zog sich wieder an und legte sich wieder ins Bett, komplett in Gedanken versunken, sie lag einige Stunden da, mittlerweile ging die Sonne schon unter, bis sie ein wohl bekanntest "Klock klock" aus dem Tagtraum riss, es war die Krähe von der Nacht, das spürte sie, nein das wusste sie. Sie öffnete das Fenster und die Krähe flatterte herein und setzte sich zu ihr aufs Bett und sie vernahm ein ganz leises: "...Tsuki..." Sie schaute die Krähe an mit einem fragenden Blick: "Bist du das?" doch dann lachte sie über sich selber lies ihren Oberkörper aufs Bett fallen: "So ein Blödsinn, eine sprechende Krähe..." Sie drehte ihren Kopf zur Krähe, diese schaute sie an: "Ach ich verschwinde von hier." Sie zog sich ihre Jacke und Stiefel an und nahm ihr Zeug, lugte vorsichtig zur Tür raus, aber es war niemand auf dem Gang, dann eilte sie zur Treppen und ging zum Ausgang, und entdeckte Grad noch den alten Mann: "Lehrmeister Bruno!" Sie versteckte sich unter der Treppe, Bruno ging nach oben, sie huschte aus ihrer Ecke hervor und rannte schnell aus dem Gebäude, die Straße entlang, Richtung Brunos Werkstatt, wo ihr Zimmer war, als sie ankam, sah sie die Gewalt der Zerstörung. Nicht nur ihr Zimmer war weg, das halbe Gebäude war zerstört, sie wurde wieder nachdenklich: "Was wahren das für Wesen, und was wollten sie von mir?" doch sie befasste sich nicht lange mit dem Gedanken, sie packte noch ein paar ihrer Klamotten und Geräte die sie in den Trümmern fand und lief das Richtung Stadtgrenze, als sie aus der Stadt Schritt sah sie eine Menschenmenge an der Stelle wo sie in der Nacht gekämpft hatte, doch sie ging sofort weiter, weiter Richtung La porte Sigma, der großen Hafenstadt der Vinci, hinter sich liegend Venucci und dem klaren Gedanken, das dies wohl ihre Zeit hier war, sie musste nun weiter, weit weg von dem Ort der sie ängstigte, sie wusste nicht wieso, aber irgendwas sagte ihr das Torviento nicht der Kontinent war auf dem sie erwünscht war, sie wollte woanders hin, vielleicht in den Süden, dort wo die Sonne angeblich jeden Tag scheint. Begleitet von einem kleinen Vogel und den Kopf voller Frage...
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20.01.2008, 21:16
Beitrag #3
RE: Chronicles of Aloth
"Fay, Liebes warte mal kurz."
Fay war gerade auf dem Weg zur Bibliothek als sie die ihr so wohlbekannte Stimme hinter sich wahr nahm. So tat sie auch wie ihr gehießen und wartete, auf den etwas in die Jahre gekommen Mann, der nun auf sie zu kam. Es handelete sich dabei um Mykiel, der Besitzer eines kleinen Gasthauses war, in dem sie nach ihrem Eintreffen in Hatupom vor zirka 3 Jahren untergekommen war und bis heute wohnte. Mykiel hatte ihr damals direkt angeboten, als Bedienung in seinem Gasthaus zu arbeiten um so die Kosten für Unterkunft und Verpflegung zu bezahlen. Sie hatte angenommen und sich Mykiel und seiner Frau Laral angefreundet.
"Was gibt es denn Mykiel?"
"Ich habe von Laral gehört du möchtest in ein paar Tagen deine Reise fortsetzten."
Laral konnte einfach ihren Mund nicht halten. Hatte Fay sie doch gebeten Mykiel noch nichts von ihren Plänen zu erzählen, da sie genau wusste das dieser versuchen würde es ihr auszureden. Genauso wie bei den Anderen malen als sie ihre Reise fortsetzen wollte. Jedesmal hatte er sie mit Argumenten davon abgehalten ihren Plan doch umzusetzen. Beim letzten Mal, welches vor ungefähr einem halben Jahr war, hatte er sie mit dem Argument das sie sich doch gar nicht richtig vorbereitet habe geschafft sie zum bleiben zu überreden. Doch diesmal würde sie sich vorbereiten. Das war auch der Grund warum sie nun zur Bibliothek wollte. Sie würde sich Karten und Stadtpläne anschauen und Notizen dazu machen. So würde dieses Argument nicht mehr funktionieren. Im Grunde genommen Verstand sie Mykiels Vorhaben ja auch. Er und Laral hatten selber keine Kinder und sie wie eine Tochter aufgenommen. So hatte Mykiel sich auch vorgenommen das Fay das alte Gasthaus übernehmen sollte, genauso wie er sich in den Kopf gesetzt hatte sich so schnell wie möglich zu einer Hochzeit zu überreden und und und.
Fay verdrehte die Augen, lächelte Mykiel aber an.
"Nun da hat sie dir die Wahrheit erzählt. Ich war gerade auf den Weg zur Bibliothek um mir Informationen zu beschaffen."
"Und in ein paar Tagen meinst du, kannst du soviele Informationen zusammen tragen, das es für deine Reise reichen wird. Liebes du hättest vielleicht vor einem halben Jahr damit beginnen sollen."
Fay musste sich ein seuftzen verkneifen. Wer hatte sie den stets davon abgehalten? Mykiel sorgte doch immer dafür, das sobald er sie überredet hatte nicht zu gehen, sie für mindestens einen Monat beschäftigt war, aus Angst sie könnte es sich doch noch anders überlegen.
"Nunja, es wird schon genügen, schließlich möchte ich erst einmal in die nächste Stadt. Diese ist auch etwas größer als Hatupom, was heißt, das ich dort mehr und noch bessere Informationen bekommen werde. Außerdem sollen dort die Spezialisten der Wassermagie zu Hause sein, vielleicht kann ich von diesen noch etwas lernen, schließlich ist es eine Lehrreise für mich"
Bei den Gedanken daran die Magier die spezialisiert auf Wassermagie waren zu treffen und womöglich noch lehrreiche Gespräche mit ihnen führen zu können, wurde ihr warm ums Herz.
"Ja aber liebes...."
"Nein kein aber Mykiel. Diesmal ist es fest beschlossen. In ein paar Tagen werde ich aufbrechen. Ich weiß es gefällt dir nicht, aber ich hatte nie vor überhaupt solange hier zu bleiben."
Sie kannte den enttäuschten und verletzten Ausdruck der nun auf Mykiels Gesicht erschien und sie wusste auch das sie ihn mit ihren Worten verletzte, dennoch würde sie sich diesmal nicht davon abbringen lassen.
Mykiel schien ihre Entschlossenheit auch zu spüren und gab vorerst nach.
"Ich glaube diesmal kann ich es dir wirklich nicht mehr ausreden. Irgendwann funktioniert sowas einfach nicht mehr."
Mykiel lächelte etwas melancholisch.
"Nun denn, ich denke ich lasse dich nun erstmal deine Informationen zusammen tragen. Wir können heute Abend weiter reden und keine Angst ich werde es nicht weiter versuchen. Ich merke ja doch das es keinen Sinn mehr hat."
Er hob die Hand zum Abschied und wandte sich von Fay ab, die nun einen erleichterten Seufzer von sich gab ehe sie sich auf den Weg machte.

Es war spät und mittlerweile dunkel geworden.
Das Gasthaus befand sich nahe der Stadtpforten, während die Bibliothek mitten im Zentrum lag, was für Fay hieß, das sie noch etwas Zeit für den Rückweg benötigen würde. Sie wusste das es zur Zeit im Zentrum der Stadt nicht besonders sicher war, da viele Wanderer verschiedenster Gegenden sich dort versammelten und manche nicht sehr gesittet waren. Warum allerdings soviele Wanderer eingetroffen waren wusste sie nicht, sondern ahnte es nur. Sie hatte auch die Unruhe der Elemente gespürt und in Hatupom sollte es angeblich ein paar Alin geben die wussten was diese Unruhen zu bedeuten hatten oder zumindest mehr Informationen liefern konnten als viele Andere. Sie selbst kannte das Gefühl welches die Elemente ihr im Moment vermittelten nicht und leider war sie auch nie einem solchen Alin begegnet der ihr etwas dazu erzählen konnte, viele Alin dagegen schienen die Unruhe noch nicht einmal zu bemerken oder einfach nicht zu beachten.
Fay hielt sich auf ihrem Weg zum Gasthaus lieber in den Seitengassen, viele Stadtfremde kannten sich nicht aus und benutzten deshalb lieber die Hauptwege. Sollte sie dennoch in Gefahr kommen, vertraute sie auf ihre Magie, mit der sie sich zumindest verteidigen konnte, wenn es darauf ankam.
Fay spürte, das der Wind stärker wurde, als würde er versuchen ihr etwas zu sagen. Sie schüttelte den Kopf. Mykiel hatte ihr doch schon einmal gesagt das der Wind oder gar ein anderes Element nur mit sehr wenigen gesegneten Alin sprechen würde. Dennoch hatte sie das Gefühl der Wind versuche sie....nun wurde es ihr klar, der Wind versuchte sie zu warnen. Reflexartig wandte sie sich um und sah sich direkt einem bewaffneten Mann gegenüber, worauf sie nach hinten stolperte und auf ihrem Hintern landete.
Fay dachte nicht mehr nach sondern handelte nur noch, als der Mann sein Messer erhob, schnell wirkte sie den ersten Zauber der ihr in den Sinn kam und kurz darauf schoß ein Blitz in die Messerspitze. Der Mann bekam einen schlag, ließ die Waffe fallen und ging bewusstlos zu Boden. Fay indes erhob sich schnell wieder, warf noch einen abwertenden Blick auf den Mann und machte sich wieder auf den Weg. Sicher war sie im Kampfe nicht gut, aber wusste sie sich dennoch gut zu verteidigen, was sie gerade wieder unter Beweis gestellt hatte. Der Blitz war nicht sonderlich stark und der Mann würde bald mit gehörigen Kopfschmerzen wieder aufwachen. Nicht alleine durch den Blitzzauber, nein auch durch den starken Alkoholgenuss, denn die Fahne hatte sie direkt gerochen als sie sich zu ihm umgedreht hatte.
Erst jetzt bemerkte sie, das sie sich nicht so sehr erschrocken hatte wie üblich und der Schock sie nicht lange gebannt hatte.
Sie hatte allerdings nur so schnell reagieren und sich schützen können, weil sie gewarnt wurde...gewarnt vom Wind. Sie verstand es selbst nicht aber sie hatte es gespürt und das verwirrte sie.
Was würde Mykiel sagen wenn sie es ihm erzählte? Sollte sie es ihm überhaupt erzählen?
Sie entschied sich es vorerst für sich zu behalten. Wenn sie im Gasthaus angekommen war, würde sie Mykiel und Laral erstmal von ihrem Besuch in der Bibliothek erzählen und ihnen mitteilen das sie vorhabe in zwei Tagen aufzubrechen. Dies allein würde schon zu einer langen Unterhaltung mit Mykiel führen und die Aussicht darauf genügte Fay schon.

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20.01.2008, 21:22
Beitrag #4
RE: Chronicles of Aloth
~Vesuvia, während der letzten Schlacht. 1813 nach Agharakh~

Gandólyr schritt über das Schlachtfeld und ließ seinen Blick schweifen. Es regnete, was für diesen Ort wohl alles andere als üblich war. Aber angesichts der vielen toten war es einleuchtend das dem Himmel zum heulen zumute war, besonders wenn man bedachte wie sinnlos dieses Gemetzel war. Tausende tote, verwirrt und allein zwischen den Welten. Gandólyr hatte keine Eile. Zeit spielt an diesem Ort keine Rolle und so half er jedem auf der sein Leben gelassen hatte. ein paar worte der Erklärung und dann löste er die Verbindungen zwischen Körper und Geist. Die Seelen verblassten und entschwanden an die Orte die für sie vorgesehen waren. Himmel, Hölle oder der Weg zur Wiedergeburt, je nachdem woran man im Leben geglaubt hatte. Um Gandólyr herum tobte noch immer die Schlacht, wenn auch in Zeitlupe. Er kam gut hinterher, trennte Verbindungen, beruhigte Verzweifelte und versuchte ihnen zu erklären warum sie da so tot herumlagen. Da der Tod die Emotion nimmt konnte er ihnen leicht erklären was los war.
Also ging er weiter ruhigen Schrittes über das Feld, bis er auf eine Seele traf die zwar zwischen den Welten stand, aber noch nicht tot war. Eine junge Vesuvianerin, schwer verletzt aber noch am Leben. Sie glotze ihn mit einer Mischung aus Furcht, Erstaunen und "Hab ichs doch gewusst!" an. Er trat neben sie und öffnete seine linke Hand. Eine kleine Sanduhr kam zum Vorschein auf deren Sockel Ranmaru stand. Die obere Hälfte enthielt noch Sand, mehr als genug. Also blickte er auf sie hinab und stieß sie mit dem Fuß an. "Hey. Gewöhn dich nicht dran, du hast hier nichts zu suchen." Verwirrtes Glotzen. "Bin ich tot?" "Nein, das sagte ich doch. Nur verletzt. Ich schätze gleich kommt jemand und bringt dich in Sicherheit." "Bist du der Tod? Ich dachte immer du hast ´ne Sense. Gut, du bist ein Skelett, unheimlich schaust du auch aus. Aber, irgendwie anders." "Ich helf nur aus. Viel los heute, Krieg ist irgendwie stressig. Er schafft das nicht alleine." "Wer, er?" "ER." "Ach Er. Und wie ist der Job?" "Todlangweilig." Nun sah sie ihn wieder an wie ein Kaninchen den Fuchs. "Das sollte in Scherz sein. Wortwitze, du weißt schon." "Ah. Sehr komisch." Ihr Grinsen wirkte irgendwie nicht echt, aber Gandólyt störte sich nicht daran. "Nun, da kommt deine Rettung. Viel Glück für die Zukunft. Und pass auf dich auf, das mit dem sterben geht manchmal echt schnell." Er steckte ihre Uhr weg und sah andere Vesuvianer angerannt kommen. Einer beugte sich unendlich langsam über sie und füllte ihr eine Flüssigkeit in den Mund. Ranmaru sah auf ihren Körper hinab. "Ah, das Zeug kenn ich. Sie schenken es in der Kneipe aus, heisst es weckt To...Hey!" Damit wurde ihre Seele ruckartig in den Körper zurückgerissen und sie schlug die Augen auf. Die Verwirrung in ihrem Blick hatte etwas komisches. Sie würde sich mit Sicherheit sagen das sie wohl eine auf den Kopf bekommen hatte. Das taten sie immer. Es kam nicht oft vor das jemand dem Tod so nahe kam und wenn doch enstanden daraus die merkwürdigsten Geschichten. Die anderen Vesuvianer halfen Ranmaru auf, sie war immer noch schwach auf den Beinen, hatte viel Blut verloren und murmelte vor sich hin. Der Alte der sie mit einem Arm über die Schulter legte strich ihr über den Kopf. "Wusstet ihr das ER einen Helfer hat? Wie der Schneevater? Ich werd bekloppt..." Damit war sie weg. Die anderen beachteten sie kaum, die Situation ließ auch nicht viel Spielraum für derlei Gespräche. Die Schlacht war fast zu Ende und die Vesuvianer befanden sich auf dem Rückzug doch es wurde immer noch gekämpft. Gandólyr beschloss sie ihm Auge zu behalten. Alle paar Jahrzehnte mal einen Blick zu riskieren konnte nicht schaden. Und wenn schon, wie sollte sie ihn erkennen? Er beschloss seine Aufgabe hier zu Ende zu bringen und dann, mal sehen. Er hatte die Ewigkeit und keine Termine. Das ließ Planung für den Nachmittag zu.

~Nijima, Gegenwart~

Zufälle und Schicksal, 2 Dinge die man immer gern in einem Satz erwähnt, obwohl sie etwas völlig verschiedenes waren. Und der Zufall konnte ziemlich sauer werden wenn man ihn Schicksal nannte. Dann fielen plötzlich große Kerzenhalter auf Leute hinab, häßliche Geschichten. Der Weise wusste deshalb das es das beste war alles so zu nehmen wie es kam, und damit hatte es sich. Darum verwunderte es Gandólyr nicht was er zu hören bekam. Es gefiel ihm nicht was er hörte. Er stand hinter Ranmaru als der Chef des Dorfes seine Erklärung abgab. Der Entschluss war schnell gefasst, er würde in Hatupom zu ihr stoßen. Als was er auftreten wollte wusste er noch nicht, aber irgendwas würde sich schon ergeben. Aber wenn er mit ihr reden wollte ohne das sie vorher starb musste er zurück in seine menschliche Gestalt und sich eine Geschichte ausdenken. Ihm würde was einfallen. Er trat aus dem Raum und sah in Richtung Hatopum. Es dauerte nur einen Augenblick bis er dort war, und so hatte er eine Zeit Vorsprung. Gegen Mittag wollten sie hier eintrefen, reichlich Zeit. ZEIT SPIELT KEINE ROLLE "Du? Sag nicht du hast wieder mal das Bedürfniss dir eine Weile frei zu nehmen. Ich habe zu tun." DARUM GEHT ES JA. DIR IST KLAR DAS DAS WAS DU VORHAST EINEN EINGRIFF IN DIE REGELN DARSTELLT, ODER? "Bitte? Ich hab nichts besonderes vor. Ich begleite sie und sehe mir an was passiert. Vielleicht gebe ich hier und da einen Tip. Aber in erster Linie ist das was vor ihnen liegt ein Schritt in meine eigene Vergangenheit. Vielleicht finde ich am Ende was ich suche." ICH VERLASSE MICH AUF DEIN URTEILSVERMÖGEN. DU HAST MICH BISHER NICHT ENTTÄUSCHT ALSO FANG NICHT PLÖTZLICH DAMIT AN. Damit war er wieder weg. Gandólyr musste daran denken wie er ihm zum ersten Mal begegnet war. Inzwischen kannte er den Tod gut genug um zu wissen wie er tickte. Natürlich musste er ihm sagen das er das nicht tun sollte. Aber im Endeffekte spielte das keine Rolle. Er würde nicht eingreifen, solange Gandólyr die Regeln nicht brach. Oder zumindest nicht allzu sehr.
Er trat aus den Schatten auf die Straßen und sah an sich hinab. Der weite Kapuzenumhang verdeckte sein Gesicht gut und tauchte es in Dunkelheit. er war zufrieden mit seiner Erscheinung, auch wenn er sich im letzten Jahrhundert kaum in diese Illusion gehüllt hatte. Er fuhr mit seiner Hand über den rauhen Stein einer Mauer und pustete den Staub von den Fingern. Es würde genügen, solange er nicht gerade auf einen Magier oder noch schlimmer, Priester traf. Diese hatten einen unangenehmen Draht zum Jenseits und würden ihn erkennen. Aber darum machte er sich keine Sorgen. Er suchte nach dem Schild einer Taverne oder eines Gasthauses und wartete dann ab...
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21.01.2008, 01:28
Beitrag #5
CoA: ~Isabel - La porte Sigma ~
CoA: ~Isabel - La porte Sigma ~
Ein regnerischer und dunkler Tag, die See tobt. Isabel kommt in der Hafenstadt an. Alle Türen sind verschlossen und Blitze flackern auf, Isabel wusste nicht ob es bereits Nachts war oder früher Abend, was eigentlich keine Rolle spielte. Sie ging die langen Treppen runter zum Hafenviertel und je näher sie diesem kam desto klarer konnte man die riesigen Kliffs erkennen die La porte Sigma umgaben.
Komplett durchtränkt betrat Isabel eine Taverne mit dem Namen "Zum Klauender Klaubertermann" und kaum betrat sie die Räumlichkeiten drehten sich die Männer zu ihr um, ungläubig das ein junges Mädchen die Halunke sich überhaupt von außen ansehen würde. Und gleich kam auch eine Gruppe auf sie zu: "Na kleines, nass biste ja, komm auf unser Zimmer und wir helfen dir beim aus..." doch bevor der hochgewachsene dickere Mann zu ende reden konnte sah er in den lauf der Bella Arma und schluckte, und Isabel entgegnete ihm: "EIN, einziges Wort mehr und ich sorg dafür das man dich einpacken kann." Sie nahm ihre Waffe wieder runter, darauf packte sie ein anderer fetter Typ der den vorigen begleitet hatte: "So redest nicht mim Boss!" "Pang!", Blut floss auf den Boden und im Bein des Mannes klaffte eine tiefe Wunde. Isabel schaute ihn mit einem durchbohrenden blick an: "Letzte Warnung..." Dann wandte sie sich ab und setzte sich an den Tresen, der Wirt kam zu ihr rüber:
"Fräulein, ich bin beeindruckt! Ich bin Pedro, Besitzer der Taverne."
"Sorry..."
"Sorry, wofür?"
"Blut bekommt man nichtmehr aus Holz heraus", Isabel lächelte etwas unbeholfen.
"Ach wat Lady, die Jungs machen schon den ganzen Abend ärger un ich kann nichts dagegen machen, das ein junges Mädel die so rangenommen hat glaubt eh keine Gandarm! Hahaha!"
"Aber recht haben sie, ich bräucht ein Zimmer und ein Glas ihres besten Schnapses!", Isabel lachte und streckte sich.
"Nein,", Der Wirt schüttelte den Kopf, "es tut mir leid, aber an Minderjährige darf ich keinen Alkohol ausschenken, du dürftest nichtmal hier sein. Aber Unterkunft gewähre ich dir."
Ganz entsetzt und erst stumm schaute Isabel den Wirt an "Wie? Kein Schnaps, aber..."
"Kein aber Fräulein, und wenn sie noch so stark sind." der Wirt verzog keine Miene und trocknete ein paar Gläser ab: "Ich könnte ihnen aber einen guten "Fruchtsaft" anbieten."
Isabel schaute ihn neugierig an: "Einen "Fruchtsaft?""
Der Kneipenbesitzer schaute sich ungläubig an, lehnte sich dann über die Theke und flüsterte: "Sangria, Fruchtsaft mit Alkohol?"
Isabel grinste: "NEHM ICH NEHM ICH!"
Kaum hatte der Wirt ihr ein Glas hingesteckt begann sie zu trinken, nach kurzer Zeit fragte sie dann: "Wann läuft eigentlich das nächste Schiff nach Tyranun aus?"
"Aye Fräulein, wolln's wohl in wärmeres Gefilde? Ich glaub nicht das sie wer anheuert." Der konnte sich ein leichtes grinsen nicht verkneifen.
Isabel lächelte lieblich, dann zog sie eine etwas ernstere Miene: "Wieso sollte mch denn niemand anheuern, nur weil ich eine Frau bin?"
Ein Mann setzte sich neben ihr und haute einen Kurg auf die Theke, das Bier schwapte über: "Männer lassen sich leicht verführen!" Der Mann, gut gebaut im mittlerem Alter und einem leichten Stoppelbart musterte sie: "Ich nehme an du bist die kleine die den Jungs vorhin eingeheitzt hat. Ist ja sonst keine Schönheit hier, HEHE!"
"SIEGFRIED!" Ein Lappen flog dem Mann ins Gesicht!
"Oh tut mir leid Esta, ich hatte dich übersehen! Ich schwörs!"
"Faule ausrede! Aber ich hörte auch bereits von dir kleine, mein Name ist Esta, Frau des Tavernenbesitzers"
"Und ich bin Siegfried, Käpt'n der "Sirene"." der Mann nahm seine zerfetzte Kappe ab und machte eine leichte Beuge.
Isabel lächelte stand auf und verbeugte sich: "Isabel Mandez, ehemalige Erfinderin und seit neuestem Entdeckerin!"
Siegfried klopfte sich auf den Schenkel: "So dann hab ich richtig gehört, du willst runter von dem Kontinent?"
Isabel nickte und wollte grad weiter reden als sie Siegfried schon unterbrach: "Ich nehm dich mit, ich muss nach El Afir, einer kleinen Hafenstadt der Alin, aber nur wenn du nicht als Frau mitkommst."
Kurz stockte Isabel der Atem, dann aber schaute sie Siegfried in die Augen dieser lachte: "Wird eh keinem auffallen, bist eh flach wie ne Flunder! HEHE!"
Und ein zweites mal flog Siegfried der Lappen ins Gesicht, diesmal aber von Isabel aus: "Gut, ich komme mit! danke.."
Siegfried nahm den Lappen und legte ihn auf die Theke und lachte: "Freut mich zuhören, wir könnten nämlich noch eine Waffentechikerin, oh ich mein natürlich einen Waffentechniker gebrauchen. Die Zeiten auf See sind gefährlich geworden."
Isabel schaute ganz verwundert: "Waffen... technicker?"
Siegfried deutete auf ihren Beutel: "Eine feuerresistente Bombentasche, legt nahe das da was Explosives drin ist, und wer mit sowas rumläuft weiß in der regel damit umzugehen."
Isabel schaute auf ihre Tasche: "Oh stimmt, die hät ich fast vergessen, ok ich mach den Job, Wann gets los?"
Siegfried stand auf: "Sobald du bereit bist. Du kannst nach oben gehen auf mein Zimmer und die Kleidung wechseln. Es liegen noch einige meiner Sachen rum. Es ist das ganz hinten links."
Isabel nickte, lächelte und ging die Treppe zu den Gästezimmern hinauf, den Gang entlang und lugte zur Tür hinein und trat dann ein... in das größte Chaos das sie je sah, selbst meister Bronus Werkstatt sah noch besser aus, und das nach der Zerstörung!
Isabel zog sich ein einfaches weißen Hemd und eine Lederhose an, verstaute ihre Klamotten in ihrer Reisetasche und hängte sie sich wieder um, dann fasste sie durch ihr Haar: "Hochgesteckt kann ich das nicht tragen, ich brauch einen Hut." Sie wühlte in dem Chaos bis sie einen geeignet Hut fand, setzte ihn auf und ging hinunter und ging zu Siegfried: "Fertig!"
Siegfried musterte sie von oben bis unten: "Alles klar, so nehm ich dich mit, aber versteck deine Sachen ja gut, nicht das rauskommt das du ne Frau bist, dann ist die Höhle los. Außerdem bist du von jetzt an Fernando!"
Als Isabel und Siegfried die Kneipe verließen ward Nebel aufgezogen und es dämmerte schon leicht, der Regen hatte nachgelassen und Isabel war ganz geschockt: "Schon früher Morgen? Ach herrje, das heißt ich bin die ganze Nacht durchgelaufen!" Siegfried lachte: "Macht nichts, an Board kannst du dich ausruhen, du kommst einfach in meine Kajüte, zu den Männern kann ich dich eh nicht lassen."
Es herrschte mitlerweile reger Betrieb an den Docks, Isabel und Siegfried gingen den Hafen entlang, bis zum Kliff, dort legte ein kleines Schiff an mit dem Namen "Sirene". Sie betraten das Schiff, Isabel in Deckung hinter Siegfried und eine Stimme erhallte: "PAPAAAAA!" Ein kleines Mädchen lehnte über das Geländer und winkte eifrig und lachen Siegfried zu, dieser fasste sich an den Kopf: "Uh und das ist Maria, meine Tochter." Isabel schaute verwirrt: "Fährt sie etwas mit?" Siegfried nickte: "Aber sie ist doch auch weiblich?!" Siegfried nickte wieder: "Das ist aber was andere, vor der Tochter eines Kapitäns hat man Respekt. Und du solltest auch ihr nicht verraten das du kein Junge bist, Plaudertasche die Kleine."
Maria stürmte ihrem Vater entgegen, blickte jedoch gleich hinter ihm: "Papa, wer ist das?! WER?!" Siegfried lachte: "Mach mal halblang kleine, das ist I.. Fernando, unser neuer Waffentechniker."
Marie blickte ungläubisch, musterte Isabel und kam dann zum Schluss: "Ders doch sicher nur 2 Jahre älter als ich!" Isabel entgegnete leicht aufgeregt: "17 um genau zu sein.." sie verneigte sich: "Freut mich euch kennen zu lernen junge Dame." Maria schmunzelte: "Gut gut, ich bin Maria, aber hast woh, schon gehört! Komm ich zeig die wo die Mannschaftskajüten sind!" Siegfried hielt Maria zurück: "Nein, er kommt mit zu uns." Maria blickte fragend ihren Vater an: "Pa?!" Siegfried seufzte: "Hochqualifizierte Kräfte haben anforderungen Kleine." Maria rümpfte die Nase, zerrte dann aber Isabel hinter sich her in ihren Raum: "Komm aber nicht auf dumme Gedanken! Ya?!" Isabel nickte und konnte sich ein Lachen nur schwer verkneifen. Maria stürmte wieder aus dem Zimmer. Isabel legte sich auf das ihr zugewiesene Bett, es war sehr weich und sauber, aber leicht verstaubt. Sie verstaute ihre Sachen unterm Bett und ruhte sich dann aus, sie schlief ein.
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21.01.2008, 18:43
Beitrag #6
RE: Chronicles of Aloth
Raven hat schon viel von Ranmaru gehört, denn viele ihrer Informationen über die Menschen hatten den Vesuvianern geholfen, sich im Krieg zu bewähren, auch wenn die Übermacht zu gross war. Also war er dankbar, sie näher kennen zu lernen. Nachdem sie sich bei Dahkla verabschiedet haben, führte Ran ihn durch die Stadt, allerdings hielt sie etwas Abstand und Respekt vor ihm, anders als vorhin im Zimmer des Dahkla's. „Wie heißt du eigentlich?“ Ran sah ihn mit ihren großen Augen an und Raven konnt es sich nicht verkneifen, ein bisschen zu lächeln. „Kirian „Raven“ Iceclaw, aber du darfst mich gerne Raven nennen.“ Sie legte ihre Stirn in Falten. „Ich habe dein Namen schonmal gehört....Wo war das denn noch?“ Sie fuhr sich übers Gesicht und überlegte, während sie langsam durch die Strassen Nijimas gingen. „Man nennt mich auch 'Den bleichen Vesuvianer', vilt. Sagt dir ja das etwas.“ Sie schlug ihre Hand gegen die Stirn. „Natürlich! Du hast uns dahmals im Krieg unterstützt! Daher auch die Vertrautheit mit dem Dahkla.“ „Nun, den Dahkla hab ich heute zum ersten mal getroffen, aber scheinbar hat er auch ein bisschen was von mir gehört.“ „Bisschen ist gut. Allein im Volk bist du eine Legende. Oder sagen wir mal, die einzige Person, die von uns gerne erwähnt wird und kein Vesuvianer ist.“ Dabei musste er lachen. Ran war erfrischend ehrlich, so wie viele ihres Volkes. Ja... Das hatte er vermisst.

Es dauerte nicht mehr all zu lange, bis sie zum Haus von Gan und Ran gelangten. Gan war ziemlich überrascht, als er Raven sah, doch nachdem Ran ihm erzählte, was der Dahkla ihnen beide aufgetragen hatte, wurde er misstrauisch. „So, ich soll dich also mit meiner Schwester alleine reisen lassen?“ „Das war der Plan und ich denke, Ran hat jetzt nichts dagegen oder?“ Sie schüttelte den Kopf, ihre Abenteuerlust ließ regelrecht Funken sprühen. „Kannst du überhaupt kämpfen?“ Bei diesen Worten verdunkelte sich Rans Gesicht etwas. „Sagmal, ich hab dir doch schon gesagt, wer das ist.“ „Ja und? Legenden sind nicht immer komplett wahr, das ist dir klar oder? Ich will ja nur sehen, ob alles stimmt, was man sich so erzählt.“ Nun wurde auch Ran neugierig, das merkte auch Raven. „Nun... was hälst du dann von einen Übungskampf?“ Die Frage stellte nicht Gan, sondern Ran. Gan nickte nur, das war wahrscheinlich eh sein Anliegen. //Ich wollte eigentlich nicht kämpfen, nicht sogleich wieder// Dennoch nickte Raven. „Magie ist nicht erlaubt, gekämpft wird, bis zur Entwaffnung.“ Beide nickten, Ran war Schiedsrichter und die beiden 'Rivalen' stellten sich gegenüber. Gan kämpfte mit einen Stock, der an beiden enden mit Klingen ausgestattet wurde. //Grosse Reichweite. Er wird wahrscheinlich mich auf Distanz halten wollen...Ok, das Spiel kann ich auch.// Er zog sein Katana und sein Wakizaki und machte sich ebenfalls zum Kampf bereit. Er hielt sein Wakizaki hinter seinen Rücken und sein Katana vor seinen Gesicht. Ran gab das Start Signal und Gan stürmte auf ihn los. Er drehte seine Waffe in mehreren Pirouetten, so das Raven erst keinerlei Lücke entdecken konnte. Nicht, bis er seinen ersten Angriff startete. Gan ließ nach einer Drehung sein Stab plötzlich Richtung Raven los. Es war ein schneller Angriff, doch Raven wusste sofort anhand der Stellung von Gans Armen und Händen, das dies nur eine Finte war, so das er ebenfalls zu einer Finte ansetzte, als ob er diese Attacke wirklich parieren wollte. Gan sah die Parade und sofort legte er sich nach rechts, um unter dem Wakizaki zu gelangen und es ihm aus der Hand zu schlagen. Doch da Raven das schon wusste, drehte er sein Wakizaki einfach in die Richtung des Stabes, so das beide aufeinander prallten. Da Gan sich schon am Siegen sah, war er über diese Wendung überrascht, so das Raven in einer weiteren schnellen Bewegung den Stab mit seinen beiden Schwertern festhielt und es in einer weiteren Drehung ihn aus der Hand riss und es in den Boden rammte. Damit war der Kampf beendet. „Reicht das oder bist du nicht zufrieden mit diesem Ergebniss?“ war die einzige Bemerkung, die Ran dazu sagte. //Sie schien zu wissen, das es so enden würde, sie scheint jedenfalls nicht überrascht.// Anders Gan, der nickte Ran nur zu und nahm dann sein Stab wieder in die Hand. „Ok, die Legenden scheinen doch nicht ganz unwahr zu sein, wie man denken könnte. Doch mit Magie hätte das ganze garantiert ganz anders ausgesehen.“ Gan schien über seine Niederlage zu schmollen, doch erwiderte Raven nichts dazu, denn er wollte gerne auch über andere Dinge reden als nur übers Kämpfen...

Nach dem Essen wandte sich Ran an Raven, da sie eine Frage die ganze Zeit schon brennend interessierte. „Raven?“ „Ja?“ Raven blickte zu ihr hinüber, sie strahlte soviel Energie aus, das Raven schon dachte, das sie, obschon es schon sehr spät war, absolut nicht müde war. Womit er wohl auch recht haben sollte. „Sag, wann gehen wir los?“ Sie brannte regelrecht drauf, endlich von hier zu verschwinden und Raven wollte sie nicht all zu lange fesseln. „Nun, ich denke übermorgen in der Füh wäre ein guter Zeitpunkt.“ Ran sah das aber ganz anders. „Warum nicht morgen schon?“ „Weil ich noch mit jemanden reden will...“ Dabei verdunkelte sich für einen Augenblick Ravens Gesicht, eher ins melancholische, als ins düstere, doch dann helte sich sein Gesicht wieder auf. Ran schien zu verstehen, denn sie sagte daraufhin nur. „Oh... Ja ist klar, du willst sicherlich noch was in der Stadt erledigen, oder?“ Raven nickte nur. „Und ausserdem, würde ich gerne sehen, was du so kannst.“ „Ich?“ „Ja. Ich weiss, das du gut kämpfen kannst, doch da wir ein Team sind, müssen wir schauen, das wir unsere beiden Kampfstile soweit verbinden können, das wir uns einander nicht behindern.“ Ran zog eine Schnute. „Seit wann muss man sowas den machen?“ „Müssen muss man nicht, doch es erleichtert einen das Leben ungemein. Und kämpfen werden wir müssen... Daran wird leider kein Weg vorbei führen.“Wieder verdunkelte sich sein Gesicht, doch diesmal hellte es nicht auf. „Die meisten Menschen sind freundlicher geworden, als sie es damals noch waren, doch es gibt umso mehr Menschen, die auch noch streitlustiger geworden sind... und verzweifelter. Ich habe gelernt, das es immer gut ist, den Stil des anderen zu kennen, so das man einander die Vorzüge verbinden kann, um geschickter durchs Leben zu kommen. Und wenn das zutrifft, was ich glaube, dann werden wir ziemlich lange reisen müssen.“ Ran nickte nur, ihr schien die Ernsthaftigkeit des Gespräches nicht zu gefallen, auch wenn sie ihn am ende zu stimmte.

Der nächste Tag verlief recht ruhig. Am Nachmittag ließ Raven Gan gegen Ran antreten, und beobachtete nun auch ihren Kampfstil in Ruhe. Von Ran hatte er erfahren, das sie das am Tag zuvor ebenfalls schon getan hatte, so das nur noch Raven wissen musste, wie Ran kämpfte. Und Raven war äusserst überrascht. Es war ein sehr verwirrender Stil, dabei gleichzeitig äußersts Effizient von der Wirkung her. //Ja, ich glaube, Ran merkt man an, das sie wirklich Talent hat. Selbst meine alten Herren würden ihren Kampfstil anfangs nichts wirklich entgegen setzen können. Jedenfalls, am Anfang...// Raven bemerkte, das der Stil an Effizienz verlor, je länger der Kampf dauerte, doch meistens dauerte der Kampf nicht lang. Der Kampf jedenfalls schien Ran zu gefallen, so das sie, nachdem Gan andere Plänen nachging, ihn heraus forderte. //Nun, der Kampf kann wirklich spannend werden...//...

[Bild: SIG%20DNA.jpg]

I don’t believe that anybody feels
The way I do about you now

There are many things that I would
Like to say to you
But I don’t know how
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22.01.2008, 00:11 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.01.2008 16:33 von The evil Tediz.)
Beitrag #7
RE: Chronicles of Aloth
Ran nahm das Capricorne an sich; den Erzählungen nach war Raven ein ausgezeichneter Kämpfer, und als er gegen Gan kämpfte, wusste sie, dass die Erzählungen bei weitem keine Märchen waren. Er hatte ebenfalls bereits seine Waffen gezückt, und sah sie warten an; sein Lächeln lies auf Vorfreude schätzen. "Bereit?" Ran nickte. "Jederzeit." Sie nahm das Schwert eng an ihrem Körper, wartete Ravens ersten Zug ab. Doch Raven hatte bereitsbeum Kampf gegen Gan gemerkt, dass sie keine geduldige Natur war; es dauerte nicht lange, bis Ran beschloss, doch den ersten Zug zu machen. Sie lief Raven entgegen, udn als sie nahe genug war, machte er einen schnellen Schritt nach vorne, und lies sein Schwert hervorschnellen. Ran hatte dies geahnt, und tänzelte mit einer eleganten Seitwärtsdrehung aus der Schlaglinie. Sie nutze den Schwung der Drehung und lies auf dem Ausweichen gleich einen Gegenschlag folgen. Raven duckte sich unter dem Schlag hindruch, und musste einen Schritt zurückweichen, da Ran zu nahe an ihm stand. Beim Zurückweichen verschaf sich Raven mit einem schnellen Angriff etwas Raum; er merkte, dass Rans Capricorne einen ungewöhnlichen, aber dafür einen sehr kleinen Angriffsradius hatte. Raven grinste, und hielt Ran mit schnellen, weiten Schlägen auf Distanz, und machte es ihr so schwer, seine Angriffe zu kontern. Tänzelnd wich sie einem Angriff nach dem anderen aus, dann merkte sie langsam aber sicher, dass er nur mit ihr provozieren wollte. 'Na warte, du...' Sie wartete seinen nächsten Angriff ab; dieser lies nicht lang auf sich warten, und Ran wich diesem mit einer Pirouette aus, gefolgt von einer zweiten gefolgt von einer dritten, und... plötzlich sah Raven eine grosse, gebogene Klinge auf sich zufliegen! Er lies sich zur Seite fallen, und das Capricorne flog an ihm vorbei; er sprang wieder auf die Füsse, doch da er lange mit Vesuvianern zusammengelebt und kannte die Tücke dieser seltenen Waffe. Er merkte, wie Ran ein paar Schritte zur Seite wich, und ahnte, dass die Klinge dort zu ihr zurückkehren würde; er lief ihr entgegen und kurz bevor er bei ihr war, drehte er ihr den Rücken zu und fing das heranfliegende Capricorne mit seinem Schwert ab; das Schwert flog weit an Ran vorbei und blieb in einer Wand hinter ihr stecken. Er nutze den Schwung seines Angriffs, lies sein Wakizashi hervorschnellen und hielt es Ran an die Kehle. Er wollte ihr ein siegreiches Lächeln ins Gesicht werfen, doch als er ansah, merkte er, dass dieses Grinsenihr Gesicht bereits zierte. Er sah runter und merkte dass Ran ihm ebenfalls ihren Kris an die Kehle hielt. "Gleichstand?" fragte sie grinsend. "Gleichstand." antwortete Raven und senkte seine Waffen. "Gut gekämpft."Ran lächelte ihn an und machte sich daran, ihr Schwert aus der Wand zu ziehen. "Ich kann das Kompliment nur zurückgeben... kannst mir mal eben helfen?" Sie zerrte vergebens an dem Schwert, aber es bewegte sich nicht. "Lass mich mal." Er legte seine Finger um den Griff, zog zuerst etwas daran, dann sammelte er seine Kraft, und zog es mit einem kräftigen Ruck heraus und reichte es der staunenden Ran. Sie starrte ihn zuerst ungläubig an, dann nahm sie das Schwert entgegen. "Wow! Du bist stark!" Raven zuckte mit den Schultern. "Irgendeinen Vorteil muss es haben, aus Kalnica zu kommen, oder?"Ran nickte. "Dein Bruder scheint wohl nicht so begeistert von der Reise zu sein. Oder fordert er jeden deine Freunde heraus?" "Nein... die Sache ist nur die... unsere Eltern sind im Krieg gestorben. Ich bin das einzige Familienmitglied, was ihm noch bleibt." Betretenes Schweigen. "Ich... tut mir leid..." Ran schüttelte den Kopf. "Keine Ursache. Das konntest du nicht wissen. Hey! Du weisst, dass ich dich mit Fragen löchern werde, oder? Also, wie's ausserhalb von Tyranun aussieht und so!" Raven sah sie kurz erstaunt an, dann nickte er. "Natürlich. Aber heb's dir für die Reise auf, ja?" "Klar. Soo..." Ran klatschte. "...ich geh' mal meine Sachen vorbereiten, morgen geht's endlich los." Sie schien vor lauter Vorfreude zu platzen, und Raven hatte schon fast den Eindruck, dass ihr der Ernst der Lage vollständig zu entgehen schien. "Ok. Ich werde mich noch etwas im Dorf umsehen." Ran ging los und drehte sich nochmal um, um Raven zuzuwinken, dann verschwand sie ihn ihrem Haus. Raven war bis zum Abendessen nicht mehr aufgetaucht...
Am Morgen darauf war es dann endlich soweit; in aller Frühe erschien Dahkla war Rans Wohnung. Gan öffnete die Tür und lies den Chef herein. "Wie sieht's mit unseren beiden Abenteueren aus?" Gan zuckte mit den Schultern. "Ran ist schon lange wach, Kirian ist eben erst aufgestanden." "Gut. Bring sie her." Gan hüstelte, dann drehte er seinen Kopf von Dahkla weg. "RAN! RAVEN! KOMMT IHR?" "Es geht los!" Ertönte eine Stimme aus dem hinteren Teil der Wohnung, kurz darauf erschien Ran, gefolgt von Raven. "Da seid ihr beiden ja. Seid ihr bereit?" Ran nickte. "Alles fertig Chef." "Gut. Doch bevor ihr aufbrecht, möchte ich, dass du das hier anprobierst." Dahkla hielt ihr eine lange Robe und einen Schleier hin. "Was ist das?" "Frag nicht, probiers es an. DU kannst es auch über deiner Kleidung tragen." Ran zuckte mit den Schultern und zog die Sachen an, war aber nicht sonderlich froh darüber. Dieses Outfit verdeckte alles, bis auf den Bereich um ihre Augen "Ich seh' aus wie ein Idiot." Dahkla nickte. "Ja." "Bitte?!? Und wieso muss ICH das dann tragen?" "Wir können dich nicht so unter die Alin schicken. Der Krieg ist zwar gleich seit 200 Jahren zuende, aber ich kann mir dennoch lebhaft vorstellen, wie die Alin reagieren wenn plötzlich eine Vesuvianerin unter ihnen ist..." Ran war nicht sonderlich froh über das neue Outfit, aber gegen Dahklas Argumente konnte sie nicht ankommen. "Irgendwelche Einwände? Nein? Gut. Dann lasst uns aufbrechen."
Wenig später ritten Ran und Raven durch die Wüste, begleitet von Dahkla, Gan und zwei weiteren Vesuvianern. Gen Mittag hielt Dahkla die Gruppe an udn stieg von seinem Reitraptor ab; er deutete den anderen an, es ihm gleichzumachen. "So, weiter können wir euch nicht begleiten." Er deutete auf eine große Düne im Norden. "Hinter dieser Düne befindet sich eine Handelstrasse. Folgt dieser nach Westen und ihr werdet in ein Dorf namens Hatupom erreichen; trefft euch dort in der Dorfkneipe mit meinem Freund Ishigo." "Woran erkennen wir ihn?" Dahkla lächelte; er konnte sich Rans folgende Reaktion gut vorstellen. "Ganz einfach. Es wird der einzige Hochelf in der Kneipe sein." "...Elf?" wandte Ran ein. "Droh' dem Elf keine Prügel an, mein Kind, denn die wirst du beziehen. Das ist ein Paladin der Goldenen Sonne. Er wird euch die Informationen geben, die wir suchen. Nimm das hier..." Er hielt Ran einen Ring hin. Sie nahm ihn an sich und betrachtete ihn. Das Siegel auf der Ring fiel gleich in's Auge: eine goldene Sichel und ein Halbkreis, an dessen Rand sich eine Zacke an der nächsten reihte; die Klinge der Sichel und der Halbkreis bildeten zusammen einen vollständigen Kreis. "Das ist ein Signet der Goldenen Sonne. Zeig es ihm, und er weiss, wer ihr seid." Ran nickte, und steckte den Ring weg. "Passt auf euch auf, meine Kinder. Vor euch steht eine grosse Reise." Dahkla umarmte zuerst Ran, dann auch Raven. Anschliessend umarmte Gan seine kleine Schwester und zog ihr den Schleier runter, damit er ihr Gesicht noch einmal sehen konnte. "Pass auf dich auf, Schwesterherz.... und bring Souvenirs mit!" Ran nickte. "Soviel ich tragen kann!" Gan grinste, dann zog er ihr den Schleier wieder hoch. "Du siehst damit wirklich wie ein Idiot aus." Ran wollte ihm eine hauen, doch er war schnell von ihr weg. Dann wandte er sich Raven zu klopfte ihm auf die Schulter. "Kümmer dich gut um sie, ja?" Raven nickte. "Worauf du dich verlassen kannst. Wir werden in einem Stück zurückkehren." Gan grinste. "Da sist doch wohl das Mindeste." Einer der beiden anderen Vesuvianer ging zu Dahkla und flüsterte ihm etwas zu; dieser nickte daraufhin und wandte sich der Gruppe zu. Wir müssen gehen. Eine Karavane nähert sich, und ich lege keinen Wert darauf, das man uns sieht." Dahkla, Gan und die beiden anderen Vesuvianer stiegen auf ihre Raptoren. "Viel Glück, ihr beiden! Von eurer Reise hängt viel ab!" Daraufhin ritten die Vesuvianer los, mit Rans und Ravens Raptoren im Schlepptau. Ran winkte ihnen noch eine zeitlang hinterher, dann wandte sie sich Raven zu. "Nun... wir sollten los, oder?" Raven nickte, und nahm sein Gepäck. "Mit etwas Glück nimmt uns die Karavane mit nach Hatupom." "Wer weiss?" Ran nahm ihr Gepäck ebenfalls an sich, dann marschierten die beiden nordwärts, auf die Handelstrasse, die nach Hatupom führte...

~to be continued~

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"Can you believe we get paid for this?" "I love this country."
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22.01.2008, 16:21 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.01.2008 16:22 von Shin.)
Beitrag #8
Chronicles of Aloth
"AAHH!" Maria stürmte ins Zimmer begleitet von einem "Krah", Isabel schreckte, schnappte nach ihrer Muskete, die Crew der Sirene kamen direkt hinter der Krähe und wollten diese schon erledigen, als Isabel den Lauf vor die Männer hält: "Die gehört zu mir, klar?" Von einem Moment auf den anderen standen die Männer stramm da: "Aye Aye Waffenmeister Fernando!" Kruz überlegte Isabel, dann fiels ihr wieder ein, sie fuhr ja incognito auf dem Schiff mit und ihr wäre fast rausgerutscht "Man platzt nicht so einfach in das Quartier einer Dame!" Glück gehabt.
Die Männer waren mitlerweile aus der Kabine verschwunden und Siegfried trat: "HEHE! Gehorsam aufs Wort die Männer! Und das mit deinem Begleiter hättest du früher sagen sollen." Isabel schaute noch kurz verwirrt: "Ähm.. ja sie fliegt mir schon seit Tagen nach, ich weiß nicht wieso, aber sie ist mir sympathisch!" Isabel lächelte etwas verlegen und Siegrfried klopfte ihr auf die Schulter: "HEHE! Großartig, großartig! Pass aber besser auf deinen Freund auf, deine Krähe hatte echt Glück dem Kugelhagel zu entkommen!" Dann drehte er sich zur Tür und verließ den Raum. Maria trat näher an die Krähe heran und brachte dann ein entzückendes: "Krass!" herau, sie versuchte die Krähe zu umarmen, doch diese flog ihr davon, aus dem Zimmer raus und Maria hinterher, so schnell änderte sich das Verhältnis von Jäger und gejagter...
Isabel betrat das Deck, mitlerweile war klarer Mittag, die See war ruhig und der Himmel spiegelte sich im Meer. Isabel lehnte sich über das Geländer und schaute eine Weile auf das Wasser. Nach einer Weile kam Siegfried vorbei: "Dir ist aber nicht schlecht oder?" Isabel schüttelte den Kopf, dann sah sie Siegfried an: "Wieso gleitet das Schiff so ruhig?" Siegfried kriegte einen Schreck: "Ruhig gleiten? Ähm, ja das liegt daran das es ein neues Schiff ist! HEHE!" Isabel schaute erst etwas mürrisch, dann lachte sie: "Ist klar wir haben alle Geheimnisse!" Sie drehte ein paar Piruetten und genoss den Fahrtwind der ihr Gesicht umwog, dann blieb sie stehen: "Ich bin doch Waffentechniker hier, also muss ich wissen womit ich es zu tun habe." Sie lächelte, sie freute sich darauf die Waffen des Schiffes genauer unter die Lupe zu nehmen.
Siegfried zeigte ihr den Weg in eine Kammer im Schiffsinneren, kaum war die Tür auf sah Isabel ein Wunderland der Technik vor sich: "Oh Grundgütiger! Das ist ja das allerneuste was es überhaupt an Waffen für Schiffe gibt!" Siegrfried nickte, dann lachte er: "Deshalb brauchen wir dich, siehst du, ich hab die Dinger gekauft und den alten Mist ausgemustert und nun... Ja wie soll ich sagen?" "Keine Ahnung wie es funktioniert?" Isabel kicherte, Siegfried sah deprimiert auf dem Boden und musste sich eingestehen: "Ja.. ja... war halt unüberlegt, aber Maria überzeugte mich eben." Isabel stand mitlerweile schon an den Kanonen: "Wow die haben schon Gasantrieb und nicht mehr Dampf! Und was is das? Itronid? Das soll 4 mal Stärker als Dynamit sein! und diese Mechanismen, unglaublich, es ist möglich 5 Schuss zu laden, ud sicher zu halten und im Bedarfsfall alle innerhalb von wenigen Sekunden abzuschießen. Davon hab ich schon gehört, Meister Bruno nannte es Rapid-Technik.!" Siegfried schaute ihr nur zu und versuchte sich alles zu merken, ohne von ihm Kenntnis zu nehmen machte Isabel weiter: "Uh, hier kann man sie reinschieben! Und hier ent..." "ZISSSCCCCHHHH.... BRCH!" "Ups... zumindest fliegen sie gut.. he.. he" Isabel schaute ganz verlegen und wusste nicht weiter, doch Siegfrieg lachte nur vor lauter Freude: "HEHE! Sehr gut! SEHR GUT! Besser als erwartet. Ich würd euch bitten alles auszutesten und niederzuschreiben!" Isabel nickte einverstanden und Siegfried sprach weiter: "Und ich werd die Männer warenen. HEHE!" Isabel verzog das Gesicht und starrte die Wand an: ".. das hätte jedem passieren können!" Siegfried lachte nochmals, dann verschwand er auf Deck. Isabel lud alle Waffen voll auf und notierte alles was sie herausfand über die Waffen. Auf einmal tönte es vom Deck: "SCHIIIFF, SCHIIFFF IN SICHT CHEEEF!" Isabel ging aufs Deck um die Situation zu überprüfen, doch schon schlug nicht unweit des Schiffes eine Bombe ins Wasser und machte das komplette Deck nass. Die Männer eilten umher und Siegfried gab die Befehle: "Alle Mann an Deck, an, die Waffen, an die Waffen! Hart Backboard! Wir werden uns wehren, alle an die Geschütze!" Dann schaute Siegfried Isabel an: "Wie läuft es mit den Waffen?" Isabel war noch leicht benommen von der Situation, dann fasste sie sich: "Alle geladen und feuerbereit, ich weiß aber nicht wie weit sie fliegen!" Siegfried überlegte kurz, dann gab er weitere Befehle: "Männer, wir gehen auf Konfrontation! Haltet die Gewehre bereit! Dreht im letzten Moment seitlich ab!" Dann packte Siegfried Isabel an der Hand und nahm sie mit in die Waffenkammer, auch Maria war bereits da: "Papa ich werde helfen sogut ich kann!" Siegfried nickte, doch Isabel war verwirrt: "Wie sill sie uns helfen?" Maria verzog ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter: "Ich werd paar Kanonen bedienen! Hab dein Zeugs gelesen." Isabel war verwundert, doch sie akzeptierte es wie es war, was sollte sie auch schon machen. Man konnte genau hören wie die Männer an Deck sich ein wildes Feuergefecht lieferten. Die Sirene drehte Backbord ab, Isabel, Siegfried und Maria liefen zu den Kanonen, sie konnten jetzt erst erkennen wie groß das Schiff ihres Gegners war, zwei Ebenen mit Ballisten, auf einer doppelten Länge die ihrer, doch sichtlich ältere Schwarzpulvermodelle wie sie in Tyranun verwendet werden. Und schon schossen ihre Ballisten los, Isabel wartete noch, sie wartete auf ein Zeichen von Siegfried, dieser stand ruhig da, doch dann schrie er mit voller Stimme: "FEUER!!!" Die drei lösten alle Mechanismen aus, insgesamt 30 Schuss regneten in wenigen Sekunden in die gegnerische Breitseite, das halbe Schiff war offen, die Männer gegenüber bluteten, sie waren von Holzsplittern übersäht, doch Isabel zögerte nicht, sie lud die Kanonen nach. Doch man konnte bereits hören das ihr Feind bereits ihr Schiff enterte. Isabel feuerte nocheinmal zwei Schüsse ab, dann rannte sie Siegfried nach auf das Deck. Sie hatte ihre Muskete in der Hand, doch Siegfried drehte sich um: "Nein, ihr beide bleibt hier. Feuert nur weiter." Isabel rümpfte die Nase, machte aber mit Maria weiter, ein Einschlag nach dem anderen, obwohl ihr Gegner immernoch mehr Ballisten, besaß waren Maria und Isabel trotz geringer Kraft schneller mit dem nachladen da die Bomben in ihren Kanonen deutlich leichter waren als die großen Pheile des Gegners. Doch einige Mitglieder der gegnerischen Crew machten sich bereit zu ihnen rüber zu schwingen, sie hatten erkannt das nur zwei junge Jugendliche an den Kanonen waren. Drei von ihnen kamen rüber, muskulöse dunkelfarbende Männer mit Säbeln. Isabel griff zu ihrer Muskete und schoss auf die Männer, doch in ihrer Aufregung verfehlte sie nur, diese Ziele waren nicht so groß wie ihr letzter Feind, die Wolfsdämonen. Isabel wusste nicht was sie tuhen sollte. Die Männer sprangen durch ein Loch in die Kammer die zuvor eine eingeschlagene Kugel in den Rumpf gerissen hatte. "Schaut euch das an Jungs, ein Gör und ein dämlicher Erfinder. Das soll wohl ein Witz, die haben doch nichts gegen unsere Magie entgegenzusetzen!" Der Mann lachte und tatsächlich steckten Isabel und Maria in der Klemme. Doch just in diesem Moment war ein "Krah" zu vernehmen, die Krähe sauste durch das Loch in die Kammer, umflog die Männer und positionierte sich vor Isabel und Maria und Isabel vernehm eine Stimme, tief und durchdringend: "Erinner dich.. an dein Blut..." Isabel fiel auf die Kniehe, fasste sich an die Stirn sie verspürte einen Schmerz, dann umgab sie wieder dieser warme Wind und spürte wie es wieder passierte. Der Hut flog vom Kopf und die Elfenohren kamen zum vorschein, Tsuki griff nach seinen Stab, seine Kleidung wich und seine weiße Elfenkleidung erschien wieder an ihm. Die Männer waren erschrocken: "Ein.. ein... Elf? Sie konnten förmlich das Feuer in Tsukis Augen erkennen. Und auch Maria nahm ihren Hut ab. Sie hatte deutlich Elfenohren, zwar deutlich kleinere, aber sie waren zu erkennen. Tsuki lächelte sie an: "Hättest du eh nichtmehr vor mir verbergen könne." Maria lachte: "Und, wie alt sind wir wirklich?" Tsuki lachte: "57!" Maria schmunzelte: "24." "VERDAMMT! Von Elfen und Halbelfen war nicht die rede! Das sollte doch ein Schiff der Marine von Sigma sein?!" Maria lächelte: "Stimmt auch, wir sind gekommen um euch Piratenpack von Alin ordentlich in en Arsch zu treten!"
Tsuki reibte sich über dem Arm und überlegte: "Hoffentlich muss ich mich nicht anstregen, es ist erst zwei Wochen her das ich mir den Arm gebrochen hab. Am besten ich beende den Kampf so schnell wie möglich." Maria machte einige Handwegungen, dann zog sie eine Muskete wie aus dem nichts unter ihrem Mantel hervor: "Neptun! Eiskugeln!" Es knallte, Maria traff einen der überraschten Alin, wessen Schulter zufror, ein zweiter Treffer am Bein, es war von Eis umgeben. Doch die Alin ließen nicht auf sich warten, der getroffene sprengte das Eis wieder von sie los und kleine Flammen flackerten auf. Die Alin sprachen in einer Sprache die sie nicht verstanden, das schnellten Blitze umher. Tsuki nahm sein Stab und haute ihn mit einem Ende auf den Boden, in dem Moment als die Blitze drohten einzuschlagen erschien eine Art Windwall die Tsuki und Maria umgab, aber nur einen Augenblick später verschwand diese wieder, dann trennte Tsuki seinen Stab in seine Schwerter, der Wind um ihn herum wurde stärker. Er schoss auf die drei Alin zu, sie wollten nochmehr Blitze wirken, doch sie kamen nicht mehr dazu. Die Kehle aufgeschnitten, das Herz des zweiten durchbohrt und dem Dritten hielt er nun seine Waffe an den Hals: "Nun sprich, woher verfügt ihr über Magie, ich seh euch an das ihr keine Anwender der Magie seid!" Tsukis Augen leuchteten auf und der Alin stotterte nur voller Furcht: "Ma.. Ma.. Ma.." Tsuki wurde ungeduldig: "Meiss.. ster Thunder" Tsuki rammte seine Klinge durch den Hals des Mannes, dann zog er beide Schwerter aus den Körpern der Alin und fügte sie wieder zusammen. Maria stand noch blasser als ein Elf oder ein Helbelf eigentlich hätte sein können da und schaute mit einem erschrockenen Blick in Richtung Tsuki, dieser warf ihr einen scharfen Blick zu: "Kümmer dich um deinen Vater, ich geh rüber!" Tsuki nahm anlauf und sprang in das Schiff der Alinpiraten, doch kaum da griff ihn ein weiterer von der Seite an, Tsuki haute ihn jedoch einfach mit dem Stab von Bord. Er blickte sich noch kurz um, dann sah er nach oben, er sprang ein Deck höher und vernahm eine Stimme: "Ein Elf steckt hinter all dem also." Tsuki sah sie um, dann erblickte in einer dunklen Ecke einen korpulenten Mann mit einem Vollbart: "Seid ihr der Meister Thunder?" Der Mann lachte hemisch: "Nein, Meister Thunder würde niemals bei uns mitfahren, aber er ist unser Boss, wenn du das wissen willst kleiner. Aber das wird dir auch nicht mehr viel helfen, denn ich werde dich jetzt erledigen mit der Macht die mir Meister Thunder gegeben hat! HARHAR!" Als der Mann weiter vortrat entdeckte Tsuki eine Metallene Armschiene mit dem Zeichen der Nachtelfen drauf für Donner. Doch es sah mehr wie eine Fälschung aus wie ein Artefakt. Der Kapitän griff an seinen Rücken und holte einen Eisenstab mit einer mit Spitzen verserten große Eisenkugel dran hervor. Tsuki trennte sein Stab wieder, doch kaum das er losstürmen wollt Schlug sein Gegenüber mit der Keule auf den Boden und Blitze schossen in alle Richtungen, einer traff Tsuki, der unter Schmerzen zusammen zuckte. Und kaum das er sich versah stand der Grobian auch vor ihn, holte aus und schlug vertikal von unten nach Tsuki, welcher grade noch reagieren konnte und seine geraden getrennten Stab wieder zusammensetzte und eine Windbarriere erzeugte. Trotzdem spürte er die Wucht des Schlages, sie schleuderte ihn hoch, katapultierte ihn direkt durch die Decke und flog noch übern Oberdeck einige Meter hoch. Angeschlagen schaute Tsuki nach unten und bemerkte wie der Typ sich wieder schlagbereit machte, er sprang und als er grad aus dem Deck kam traffen ihn von der Seite mehrere Kugeln. Sein halber Körper erstarrte und Tsuki landete auf dem Deck. Trotz der Starre löste der Kapitän einen heftigen Schlag aufs Deck aus, das Eis sprang von ihm ab und die Blitze flogen umher. Nun visierte er Maria an die gerade auf ihn geschossen hatte, Tsuki erkannte dies: "Jetzt oder nie!" Tsuki trennte seine Schwerte, dann sprang er in die Luft Richtung der Sirene, drehte sich im Sprung um und bemerkte das der Kapitän direkt hinter ihm war, doch er ließ sich nicht aus der Fassung bringen: "KAZE NO SEISHIN! WINDKLINGEN!" Es schossen vier Geschosse aus Wind umher die wie Klingen aussahen und gensau scharf waren, nur um einiges größer. Eine Schnitt dem Mann den Arm ab die anderen drei schlugen alle sammt in des feindliche Schiff ein welches nun auseinander brach und im Meer versank. Der Kapitän jedoch zerplatzte wie eine Seifenblase und Blut spritzte überall hin, die Armschiene viel direkt vor Tsukis Füße, er wollte diese aufheben, doch sie zerfiel einfach zu Staub: "Magie..." Tsuki ward erschöpft, dann kippte er um, seine Nachtelfenkleidung wich wieder der normalen Kleidung, ein Krah ertönte und die Krähe setzte sich vor dem flach liegenden Tsuki und flüsterte ihm zu: "Schlaf ruhig mein Kind..."
"Huch?!" Isabel stand auf und schaute die Krähe an 'Hm.. das die redet muss ich mir eingebildet haben!' "Fernando? Gut das dir nichts passiert ist!" Isabel blickte sich verwirrt um: "Fernando?" Maria schaute sie an, dann viel Isabel es wieder ein: "Huch äh, ich mein..." Siegfried lachte lauthals: "HEHE, Gutes Kind, du kannst es eh nichtmehr verbergen, du musst es auch nicht. Ich hab von Anfang an gewusst das du ein Elfe bist!" Isabel schaute leicht betrübt auf den Boden: "Aber wieso?" Siegfried lachte: "Na ich hab lang genug bei ihnen gelebt!" Maria schaute verwirrt: "Eine ElFE?!" Siegfried nickte und Maria fuhr fort: "Dafür ist sie aber ziemlich flach." Isabel zuckte kurz etwas zusammen: "Püh, Elfen entwickeln sich eben spät!" Maria piekste Isabel in die Rippen: "Selbst ich hab schon welche!" Isabel grinste sie an: "Bist ja auch nurn Halbelf, Hihi" Siegfried fasste Isabel bei der Schulter: "Und keine Sorge, bei uns ist dein kleines Geheimnis sicher, sowie bei dir sicher ist das Maria eine Halbelfe ist, ich verlass mich drauf, klar?" Isabel nickte. Siegfried nahm sie und Maria an die Hand: "Kommt beide mal mit. UND MÄNNER, MACHT DAS DECK SAUBER!"
Die drei gingen in ihr Quartier, sie setzten sich, kurz darauf kam die Krähe hinein geflattert und setzte sich auf den Tisch, Isabel beachtete sie nicht groß weiter, doch Maria schien immer noch erstaunt von der Krähe und beobachtete sie wie sie alles anschaute. Siegfried sah Isabel an: "Es tut mir Leid das du in einen Kampf zwischen uns und den Kamigiri verwickelt wurdest." Isabel schaute Siegfried verwundert an: "Kamigiri?" Siegfried atmete tief ein: "Kamigiri sind eine Piratenorganisation die sich dadurch auszeichnet das jedes ihrer Mitglieder über Donner und Blitzmagie verfügt, was sie so gefährlich macht. Wir jagen dieses Pack nun fast 10 Jahre..." Maria schaute deprimiert auf den Boden und fing an zu weinen, Siegfried nahm sie in den Arm: "Ich war damals mit ihrer Mutter auf See, sie überfielen uns, Ara wollte uns schützen, doch sie rechnete nicht mit soviel Widerstand, sie haben sie... Seit dem jagen wir sie und versuch Thunder zu fassen. Das ist auch der Grund für unsere Reise nach El Afir. Der Kalif hatte uns um hilfe gebeten, in seiner Gegend tauchten sie immer häufiger auf. Ich hab nicht erwartet das wir ihnen über den weg laufen und erst gar nicht so früh." Maria hatte sich etwas beruhigt, sie schaute weiter die Krähe an: "Wie heißt sie?" Isabel schaute verwirrt, sah dann wie Maria auf die Krähe zeigte, diese schaute sie an: "Uhm.. ich ähm.." Dann vernahm sie leise das Wort: "Karasu" und Isabel sagte dann sicher: "Karasu!" Maria lächelte und streichelte Karasu: "Hallo Karasu!" "Krah" Isabel schmunzelte: "das woll auch heißen Hallo." Dann kam Siegfried wieder zur Sache: "Die Sache warum ich dir dies erzähle ist weil dir wohl etwas besonderes aufgefallen ist, ud ich würde gerne wissen was es ist!" Isabel lehnte sich zurück, verdammt war ihr das peinlich, sie konnte sich nur schwach erinnern was los war: "Ähm.. ja dieses Ding was der eine um seinen Arm hatte, sowas hab ich auch. Aber meins ist echt!" Siegfried schaute auf Isabels Arm: "Die Armschiene? Was ist das?" Isabel überlegte hart, irgendwo in ihrem Kopf war die Lösung, wenn sie nur tief genug graben würde: "Das, ich glaube Elementarschienen" Maria zückte die Ohren: "Elementarschienen? Das kenn ich, die wurden verwendet um Elementare zu bändigen! Aber das ist nur eine Legende, aber was erwartet man, alles was angeblich von Nachtelfen kommt hat nie existiert!" Isabel kratzte sich an ihren Kopf: "Tatsache ist aber das es eine war, eine die Kräfte des Donners enthielt, aber es war wohl keine echte..." Siegfried schaute sie neugierig an: "Keine echte, was ist dann eine echte und wieso hast du auch eine, was macht die?" Isabel ritt sich immer tiefer rein, sie wusste so gut wie nichts: "Ich hab schon immer eine, ich weiß aber nicht was drauf steht... Und das deren eine Fälschung war ist doch klar. Sie zerfiel zu Staub!" Siegfried nickte: "Soso, stimmt, leuchtet ein, das würde bedeuten das die Kamigiri sowas wie Artefakte erschaffen würden, nur nicht so mächtig." Isabel wandte schnell noch ein: "Und anscheinend auch nur des Donnerelementars." Siegfried überlegte kurz dann sprachh er weiter: "Stimmt... sehr seltsam, aber danke Isabel. Ich glaube wir sollten uns ausruhen." Siegfried verließ den und Isabel ging zu ihrem Bett, Maria folgte ihr und sowohl Isabel als auch Maria ließen sich aufs Bett fallen. Langsam knickte Isabel weg, sie war total ausgelaugt...
"Krah" Karasu stand auf Isabels Brust und krahte sie an, als Isabel die Augen öffnete flog sie weg und Maria kam ins Zimmer: "Komm Isabel wir essen" Isabel lachte: "Ich weiß, wurde mir eben schon gesagt." Maria schaute verwirrt: "Aber Pa hatte doch.. ach egal."

Isabel verbrachte noch einige ruhige Tage auf See mit Maria und Siegfried und der Crew der Sirene, sie genoss die ruhige Zeit die ihr blieb, wer wusste wann sich dies ändern würde, ein dämonischer Hauch lag in der Luft...
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22.01.2008, 19:19
Beitrag #9
RE: Chronicles of Aloth
Die Karawane war leider, wie Raven und Ran sehr schnell merkten, keine Karawane. Es war ein Zug von Räubern, die sich gerade einen äußerst erfolgreichen Überfall geleistet haben und gerade auf dein Weg zu ihren Versteck waren. Doch also die beiden das merkten, wurden sie auch schon von den Räubern entdeckt. „Tja Ran, das ist deine erste Feuerprobe. Kaum sind wir unterwegs und wir müssen kämpfen, ich habs dir ja gesagt.“ Er machte sich zum Kampf bereit und auch Ran zog ihr Capricorne machte sich ebenfalls daran, in Kampfstellung zu wechseln. Raven warf ihr einen Blick zu. „Nach meiner Schätzung sind es ca. 20, vermutlich besitzen sie keinerlei Magie, aber sie müssten kämpfen können. Versuch deine Magie einzusetzen, solltest du umringt werden.“ Ran nickte ihn wieder zu und schon erreichte sie der erste übermütige Räuber. In einer weiten Bewegung versuchte er mit einen schartigen Schwert Ran zu erwischen, da eine Frau eine leichtere Beute als ein Kerl darstellte. Doch Ran musste sich nicht mal viel bewegen und der Kerl hatte kein Arm mehr um das Schwert zu halten. Aufgrund dessen wurden den anderen Räubern bewusst, das es doch etwas schwerer werden würde, doch waren sie schon zu nah, um sich neu formieren zu können. Raven und Ran metzelten sich gemeinsam durch die Angreifer hindurch, ohne auch nur einen Kratzer abbekommen zu haben, da diese viel zu überrascht waren. So hatten sie innerhalb weniger Sekunden mehr als ein Viertel der Räuber getötet, doch nun waren die Räuber wachsam. Sie stellten sich eng beisammen und versuchten, keine Lücke zu lassen, wodurch sie hofften, das Ran und Raven schwer durch sie hindurch brechen konnten. Ran lächelte und auch Raven umspielte ein Lächel. Er lächelte Ran zu und schon flogen zwei Feuerbälle auf die Räuber zu, die, da sie so dicht aneinander gedrängt waren, sofort Feuer fingen. Die, die das Glück hatten, nicht vom Feuer erwischt zu werden, hatten wiederum das Pech, sich nicht lange daran erfreuen zu können. Ran tänzelte durch die verbliebenden hindurch und einer nach den anderen fiel den Angriff zum Opfer. Raven hatte nicht mehr viel zu tun, denn da Ran eh ungeduldiger Natur war, stürmte sie vorneweg. Am Ende gaben die letzten drei verbliebenden Räuber auf. Jedenfalls, sagten sie das. Raven kam es seltsam vor, das kein Anführer ihnen den Weg gekreuzt hatte. Doch Ran freute sich ihres Lebens über das Geld, was sie von den Räubern mitnehmen konnte. „Damit können wir uns genug Lebensmittel kaufen, sollte die Reise doch länger dauern.“ Raven nickte ihr gedankenverloren zu. //Irgendwas stimmt hier ganz und garnicht.// Plötzlich hörte Raven einen Pfeifen und einen grellen Schrei. Er drehte sich zu Ran um und diese hatte die Augen weit aufgerissen, denn der Geldsack, den sie gerade aufgehoben hatte, war komplett aufgesäbelt worden. „Wa...s?“ „DAS IST MEIN GEWINN! ICH LASS MICH NICHT BESTEHLEN!“ Dies kam von einer tiefen Stimme, unweit von von Raven entfernt. Und da sahen sie ihn. „Na...da ist ja der Antführer..“ Er war relativ gross, 195 gross und hatte braun gebrannte Haut. In seiner Hand hielt er einen Fächer. „Ihr könnt froh sein, das ich nicht auf euch gezielt habe. Aber wenn ihr euch nicht ergebt und uns eure Sachen überlasst, so werde ich das gerne ändern.“ Er ging langsam auf die beiden Freunde zu und die Banditen, die sich gerade noch unterworfen haben, sprangen auf und rannten zum Anführer, um sich hinter ihn aufzustellen. „Ran, übernimm die drei Gefolgsleute, ich kümmere mich um den Anführer.“ Ran, wenn auch noch etwas erschrocken, nickte und machte sich zum Kampf bereit.

Die beiden Feinde umkreisten sich. „Meinst du wirklich, du hast gegen meinen Fächer eine Chance?“ „Mehr als du denkst.“ Nach dieser Bemerkung lies der Anführer seinen Fächer auf Raven nieder, obwohl dieser noch weit genug entfernt war, doch plötzlich wurde der Wind direkt vom Fächer konzentriert. //Ein Windsensen-Fächer!// Nachdem sich der Wind konzentriert hat, wurde dieser auf Raven geschleudert, in einer Wahnsinnigen Geschwindigkeit, die Raven nicht ausweichen konnte und so mit sein Wakizaki versuchte, den Wind aufzuhalten. Der Wind prallte mit einer unglaublichen Stärke auf sein Schwert ab und hätte Raven sein Gelenk nicht locker und sein Griff fest gelassen, wäre ihn entweder der Arm gebrochen oder er wäre entwaffnet worden.
//Sein Angriff beschränkt sich also nur auf diesen Wind. Jeder Schlag dauert etwas, bevor er sich materiallisiert. Sein Nachteil ist ausserdem die Entfernung. Im Nahkampf dürfte er diese Magie nicht nutzen können. DA!// Gerade wollte der Anführer wieder einen Schlag setzen, da sprang Raven schon vor und verhinderte, das der Schlag zu ende geführt werden konnte, so das sich kein Wind konzentrieren konnte.

Dachte Raven jedenfalls. Der Wind konzentrierte sich während des Schlages im Fächer selbst, so das der Fächer selbst eine unglaubliche Stärke besass. Seine Hand tat ihn nach einen Schlag schon weh und jetzt, da er so nah war, konnte sein Gegner schnell immer weitere Schläge ausführen. Raven konnte nur verteidigen, denn er musste seine ganze Kraft darin stecken, ansonsten könnte seinen Kopf gleich einpacken. //Ich muss irgendwie versuchen, die Kraft gegen ihn zu lenken...// Wieder landete ein Schlag auf sein Wakizaki, und sein Gegner holte nochmal aus, lies sein Fächer auf ihn niedersinken, doch drehte sich Raven diesmal um sein Gegner herum, unterstützte den Fächer in seiner Bewegung noch, in dem er mit sein Katana auf diesen drückte, so das er gegen den festgetretenden Sand schlug und feststeckte. Doch konzentrierte sich daraufhin wieder der Wind direkt vor dem Fächer, doch da dieser im Sand steckte, spritzte der Sand nur in alle Richtungen und Raven fühlte sich wie in einem Sandsturm. Als sich der Sand wieder gelegt hatte, sah er nur noch, wie sein Gegner tot auf den Boden lag, an manchen Stellen überhäuft vom Sand. Dieser muss den Wind reflektiert haben, denn der Anführer wurde von seinen Beinen getrennt, so das er sein Blut ebenfalls über den Boden lief und langsam versickerte. Dieser Feind war geschlagen, doch wie sah es mit Ran aus? Er drehte sich zu ihr herum, doch brauchte er nicht beunruhigt sein, Ran hatte ihre Gegner schon genug Sand essen lassen. Sie wirkte so, als ob sie sich unwohl fühlte, doch nachdem Raven sie anlächelte, schien sie sich zu entspannen, denn der Sand hatte sich bei ihr erst viel später gelegt, so das Ran erst jetzt den Ausgang sehen konnte, während der Geruch von Blut sich über die Gegend legte. „Lass uns nach etwas Gold kucken, damit wir uns auch ein bisschen was leisten können.“ Ran nickte ihm zu und begab sich gleich zur Beute der Räuber. Raven indess schaute sich nach dem Fächer um. Er fand ihn, doch kaum das er ihn aufgehoben hatte, wurde auch dieser zu Sand. //Nun, da scheint jemand aber ziemlichen Müll zu verkaufen...//


Die Reise verlief daraufhin relativ ruhig, außer das Ran ihr Wort hielt und Raven ausquetschte, mit vielen Fragen. Doch auch Raven hatte viele Fragen, denn Nijima war die erste Stadt, die länger existierte und Raven wollte gerne wissen, wie die Organisation der Stadt gestaltet war und Ran gab auführlichlich Antwort.

Dann endlich waren sie da und beide wussten, das sie den Paladin gefunden haben...

[Bild: SIG%20DNA.jpg]

I don’t believe that anybody feels
The way I do about you now

There are many things that I would
Like to say to you
But I don’t know how
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22.01.2008, 22:58
Beitrag #10
RE: Chronicles of Aloth
Ran und Raven betraten Hatupom; Ran schluckte, als sie an den Wachen vorbeigingen... die letzten Erinnerungen an Soldaten der Alin waren mehr als unangenehm. Sie kamen jedoch ungehindert an den Wachen vorbei; Raven wirkte wie ein gewöhnlicher Reisender aus Kalnica, und verschleierte Frauen waren, wenn auch selten, kein ungewohnter Anblick. Raven merkte, trotz Rans Verkleidung, dass ihr nicht sonderlich wohl war. "Alles ok?" "Kein besonders tolles Gefühl, inmitten von Leuten zu stehn, die mich mit Mistgabeln und Fackeln in die Wüste jagen würden, wenn sie wüssten was ich wäre. Aber das wird schon." Raven nickte. "Lass uns zuerst mal eine Bleibe suchen." "Eine Bleibe? Du willst hier bleiben?" "Ja..? Die Sache mit den Räubern hat uns etwas Zeit gekostet, und wenn wir jetzt losreisen, müssten wir die Nacht irgendwo da draussen verbringen. Ausserdem wissen wir nicht, was uns dieser Ishigo erzählt." Ran seufzte und gab klein bei. "Nagut... lass uns diese Kneipe suchen, in der wir diesen Ishigo finden sollen... ich will da schnell hinter mich bringen."
Nach einer kurzer Zeit hatten sie die Stad durchsucht, und das Einzige, das eine Kneipe nahekam war ein kleines Gasthaus. Da sie nichts zu verlieren hatten, betraten sie das gasthaus und sahen sich die Gäste an, doch auf den ersten Blick konnten sie keinen Elfen entdecken. Also hielt Raven die Bedienung an, eine junge Frau, die sich als Fay vorstellte. Sie war etwas kleiner als Ran, mit schulterlangen, braunen Haaren und grauen Augen. Die Augen der Alin verwunderten Ran immer wieder auf's Neue; jeder Alin konnte eine andere Augenfarbe haben, während die der Vesuvianer für gewöhnlich tiefrot war... als sie sich zu Ran wandte, sah sie schnell weg; Ran merkte jetzt erst, dass die Verkleidung, die Dahkla ihr gegeben hatte zwar ihr Gesicht verdeckte, aber nicht ihre Augen! Fay wandte sich wieder Raven zu und deutete auf einen Tich, an dem nur eine Person sass. Diese Person hatte sich die Kutte tief ins Gesicht gezogen, sodass diese das Gesicht beinahe komplett verdeckte. Raven bedankte sich, dann ging er auf den Tisch zu, gefolgt von Ran. Als sie bei dem Tisch ankamen legte Ran ihre Hand auf den Tisch, genau vor den Mann, damit dieser das Signet der Goldenen Sonne an Rans Hand sehen konnte. "Ist der Platz noch frei?" Er sah sich den Ring an, dann deutete er ihnen an, Platz zu nehmen. "Schade, erwiderte er. Ich hatte gehofft, Dahkla persönlich zu sehen." Ran sass sich hin und sah ihn misstrauisch an. "Der Chef würde etwas Aufsehen erregen, nicht wahr?" Darauf lachte Ishigo und senkte die Kapuze. "Selbstverständlich. Es war mir schon klar, dass er einer seiner Kinder losschicken würde. Wobei..." Er musterte Raven. "Soweit ich weiss, habt ihr den Kontakt zu Menschen gemieden." Ran wirkte genervt. "Ausnahmen gibt's. Dahkla zählt dich auch zu seinen Freunden, oder?" Er nickte. "In der Tat. Schicke Verkleidung." "Du kommst dem 'Paladin in silberner Rüstung' auch nicht wirklich nach." "Ich bevorzuge Diskretion. Dahkla schickt wegen einer besonderen Information?" Raven nickte und senkte seine Stimme. "Agharakh kehrt zurück. Und Dahkla sagte, du wüsstest einen Weg, um dies zu verhindern." Ishigo schloss die Augen und nickte wissend. "Der Orden der Goldenen Sonne weiss von seiner Rückkehr. Das Legat der Finsternis wird immer unruhiger, und wir haben gerade genug Paladine, um die Dämonen in Schach zu halten. Dahklas Gesuch scheint mir ein Wink des Schicksals zu sein. Ich schätze ihn sehr, auch wenn er, jedenfalls früher, zu überstürzten Entscheidungen neigte. Aber er hat euch für diese Sache gewählt, und ich traue seiner Wahl. Ihr könntet das machen, wozu die Goldene Sonne nicht mehr in der Lage ist." "Das wäre?" "Kennt ihr die Legende der vier Helden des Lichts?" Raven nickte. "Die vier Helden, die Agharakh verbannten. Aber ich kenne die Geschichte nicht ganz." Ishigo lachte. "Natürlich kennst du sie nicht ganz. Nur wenige tun das. Aber der Legende nach ahnten die vier die Rückkehr von Agharakh und erschufen ein Mittel, um dies rückgänig zu machen; die sogenannten Seelensteine, magische Relikte von unglaublicher Macht. Jeder der Vier erhielt einen Seelenstein und versteckte ihn, um sie vor dem Legat fernzuhalten." Ran seufzte. "Nun, das macht das Ganze ja sehr viel leichter." Ishigo zuckte mit den Schultern. "Sicher ist sicher. Bis zum heutige Tage jedoch gelten fast alel Seelensteine als verschollen, bis auf denjenigen des Hironeiden Ivan Acharya. Dieser befindet sich, zusammen mit der Formel die für Agharakhs Verbannung benötigt wird, in den sicheren Händen der Goldenen Sonne." "Na, das wäre ja dann schonmal einer von drei. Wo sind die anderen?" "Auf jedem Koninent befindet sich ein Seelenstein. Ich werde euch sogut wie möglich dabei unterstützen, wie Dahkla wünschte." Darüber war Ran nicht sonderlich begeistert, Raven hingegen nahm das Angebot danken an. "Und wo sollen wir anfangen?" Ishigo fuhr sich mit der Hand über's Kinn. "Nun, am logischsten wäre es, den Seelenstein von Tyranun zu suchen. Dieser wurde von dem legendären Wüstenläufer Hazzar Karrif nach Tyranun gebracht. Was allerdings mit dem Seelenstein geschah ist nicht bekannt." "Das hilft weiter..." "Mehr weiss ich aber leider nicht. Ihr solltet die Bibliothek hier zu Rate ziehen. Oder vielleicht kann euch jemand hier in der Stadt weiterhelfen. Ich werde euch natürlich auch mit Rat und Tat zur Seite stehen." "Gut. Danke für den Rat, Ishigo. Wie es aussieht, werden wir wohl übernacht hierbleiben müssen. Ran, besorgst du uns ein Zimmer?" Ran war zwar nichth besonders begeistert davon, sagte aber nicht dagegen. Sie stand auf, und kam kurz darauf wieder mit einem Schlüssel zurück. "Ich hab ein Zimmer." Raven sah sie erstaunt an. "Nur eins?" Ran zuckte mit den Schultern. "Hab mich auch gewundert. Ich wollte zwei... uhm... 'Hannimuhn'-Zimmer... aber dann hat mich der Wirt gefragt, zu wievielt wir wären, und als ich zwei gesagt habe, wollt der mir nur ein Zimmer geben..." Ravens Unterkiefer sah aus, als ob er gleich auf den Boden fallen würde. "Ein... ein... WAS? Wieso hast du ein Honeymoon-Zimmer genommen?!?" Ran zuckte mit den Schultern. "Es klang irgendwie süss. Was ist daran so schlimm?" "Weisst du, was das für ein Zimmer ist?" "Nö." Raven fuhr sich mit der Hand durch's Gesicht. "Ohmann." Ran verstand immer noch nicht, wieso Raven sich so aufregte. "Was? Was hab ich jetzt wieder gemacht?" "Uff... das wirst du sehen." Ishigo war von der ganzen Szene äusserst amüsiert. "Da hat mir Dahkla ja ein Paar geschickt... Nun, viel Erfolg bei eurer Suche. Wenn ihr den ersten Stein habt, kehrt zu mir zurück, und ich werde euch sagen, wo ihr den Seelenstein von Kalnica findet." Dann stand Ishigo auf und ging davon. "Ich glaub's nicht. Du hast ein Zimmer genommen, nur weil es irgendwie süss klang?" "So schlimm kann's doch nicht sein." Er grinste sie an. "Na, das darfst du selbst beurteilen. Hilfst du mir, das Gepäck hochzubringen?" Ran wollte nicken, doch dann hielt sie inne. Irgendwie fühlte sie sich beobachtet... "Äh... ich bleibe lieber hier und trinke noch etwas, ich hab riesigen Durst. Soll ich dir auch 'was bestellen?" Er zuckte mit den Schultern. "Wenn ich schon dein Gepäck mitschleppen musst, zahlst du aber." "Die Dame zahlt? Du bist kein Gentleman." Sie streckte ihm die Zunge raus, aber wegen dem Schleiers konnte er das nicht sehen. Sie warf ihm den Schlüssel zu und wartete, bis er ausser Sichtweite war, dann sah sie sich um; ihr fiel ein weiterer, kapuzierter Kerl auf, der sie scheinbar nicht aus den Augen lies. Dieser strahlte eine seltsame Aura aus, seltsam, aber irgendwie nicht unbekannt...

~to be continued~

[Bild: samnmax.jpg]

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  Lost Chronicles of Aloth Stormsyn 12 9.387 06.01.2010 01:46
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